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Doppel-Traumstart beflügelt Vechelde

Tischtennis-Bezirksoberliga Doppel-Traumstart beflügelt Vechelde

Den Mitfavoriten gleich mal gehörig in die Schranken verwiesen haben die Tischtennis-Spieler des Bezirksoberligisten Arminia Vechelde. Der Titelkandidat startete mit einem 9:4-Sieg gegen den SV Wartjenstedt. „Das war ein Auftakt nach Maß. Es lief sensationell gut.

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Starker Auftritt: Vecheldes Thomas Schiffner blieb ungeschlagen.

Quelle: Isabell Massel

Vor allem hatten wir nie damit gerechnet, dass wir gleich mit einem 3:0 aus den Doppeln rausgehen“, stellte Arminia-Spitzenspieler Josef Rempe erfreut fest.

Dank ihres starken Schlussdoppels feierten auch die Ölsburger beim 9:7 gegen Concordia Braunschweig ihren ersten Saisonsieg.

Arminia Vechelde - SV Wartjenstedt 9:4 (28:19). Aufsteiger Wartjenstedt mischt die Liga auf, doch in Vechelde war das Team mit dem früheren VfB-Peine-Verbandsliga-Spieler Stefan Mudrow chancenlos. „Mit so einem hohen Sieg hatten wir nicht gerechnet, doch nach einem 3:0 in den Doppel lässt es sich gleich leichter spielen“, merkte Vecheldes Nummer eins Josef Rempe an. Die dickste Überraschung war Thomas Schiffner und Rainer Lindigkeit gelungen, die Wartjenstedts Spitzendoppel mit dem Ex-Zweitliga-Spieler Marco Finocchiaro mit 3:0 vom Tisch fegten. „Rainer hat mit viel Rotation angegriffen, damit hatten die Gegner Probleme. Dieser Doppelerfolg war unser erstes Break“, betonte Rempe.

Schiffner glänzte auch im Einzel, gab im mittleren Paarkreuz nur einen Satz ab. „Das war sehr souverän, er hat druckvoll angegriffen“, lobte Teamkollege Rempe, dessen Mannschaft am Freitagabend schon das nächste besondere Spiel bestreitet. Das Vereinsderby gegen die eigene Zweitvertretung steht an. „Wir freuen uns unheimlich darauf, das wird ein Highlight. Manch einer sagt zwar, dass alles andere als ein 9:0 für uns eine Überraschung wäre, ich sehe das aber ein bisschen anders“, sagt Rempe.

Die Reserve hat schon vor ihrem „Spiel des Jahres“ gepunktet - mit einem launigen Internet-Beitrag zum Derby über den auch Josef Rempe „herzlich lachen musste“. Unter anderem schreibt Reserve-Spieler Martin Depner da: „Da einigen von uns die Halle trainingstechnisch nicht so bekannt ist, werden wir zu besonderen Psychomitteln greifen und die Vorhand neu belegen lassen.“ Ob das hilft?

Spiele: Josef Rempe/Thore Richter - Stefan Mudrow/Bernd Feddeck 3:2, Thomas Schiffner/Rainer Lindigkeit - Marco Finocchiaro/Marcel Meyer 3:0, Christian Havekost/Mirko Quoll - Philipp Jacobs/Dan Klautzsch 3:1, Rempe - Mudrow 3:1, Richter - Finocchiaro 1:3, Schiffner - Jacobs 3:0, Havekost - Meyer 0:3, Lindigkeit - Klautzsch 3:1, Quoll - Feddeck 3:0, Rempe - Finocchiaro 0:3, Richter - Mudrow 0:3, Schiffner - Meyer 3:1, Havekost - Jacobs 3:1.

MTV Ölsburg - Concordia Braunschweig 9:7 (32:29). A lle vier Doppel des Abends gewannen die Ölsburger und feierten nach einem Krimi ihren ersten Saisonsieg. „Dadurch haben wir wichtige Punkte gegen den Abstieg im Sack“, freute sich Ölsburgs Spitzenspieler Carsten Rook, der erneut ungeschlagen blieb. Dass die Partie am Ende fast dreieinhalb Stunden dauerte, damit hatte Rook nach einem Traumstart nicht gerechnet. Der MTV legte mit einem 4:0 los. „Ich plante bereits gedanklich das pünktliche Abendessen mit meiner Familie“, scherzte Rook. Doch die musste warten.

Holger Pätz verlor erneut beide Einzel im oberen Paarkreuz überraschend klar. „Er konnte wieder nicht an seine gute Form beim Training anknüpfen, da ist er momentan schier unschlagbar“, bedauerte Teamkollege Rook. Auch Marcus Döring ging leer aus. „Er hat wegen seines Hausbaus noch Trainingsrückstand und ärgert sich darüber, dass er sich weit unter Wert verkauft“, verriet Rook. Jeweils einen Einzelsieg holten Ingo Lages, Rüdiger Große und Rainer Apel. Letzterer lag im Schluss-Einzel schon 0:1 zurück, weil er sich dem sehr druckvollen Offensivspiel seines Gegners fügen musste. „Kaum einer räumte Rainer noch große Chancen ein. Doch er spielte variabel, machte etwas mehr Druck und gewann tatsächlich die folgenden drei Sätze relativ sicher. Nach seinem wichtigen Sieg forderte er ein Sauerstoffzelt - zum Glück tat es auch ein kühles Bier“, sagte Rook. Mit der Erfrischung genoss Apel dann den ungefährdeten Sieg des Ölsburger Schlussdoppels.

Spiele: Carsten Rook/Holger Pätz - Florian Schäder/Oscar Gerardo Susa Tovar 3:0, Marcus Döring/Rüdiger Große - Thomas Böhmer/Oliver Seefried 3:2, Ingo Lages/Rainer Apel - Sebastian Meyer/Björn Fiedler 3:1, Rook - Schäder 3:1, Pätz - Böhmer 1:3, Döring - Seefried 1:3, Lages - Meyer 3:1, Große - Susa Tovar 1:3, Apel - Fiedler 1:3, Rook - Böhmer 3:2, Pätz - Schäder 0:3, Döring - Meyer 1:3, Lages - Seefried 0:3, Große - Fiedler 3:0, Apel - Susa Tovar 3:1, Rook/Pätz - Böhmer/Seefried 3:0.

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