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Doppel-Finte des VfB fruchtet: Derby-Sieg

Tischtennis-Landesliga Männer Doppel-Finte des VfB fruchtet: Derby-Sieg

Die Wunderheilung ihrer Doppel-Krankheit folgte ausgerechnet im Derby: Tischtennis-Landesligist VfB Peine war in dieser Saison immer mit einem Rückstand aus den drei Anfangsdoppeln gestartet. Doch auch dank einer Finte bei der Aufstellung legten die Peiner im mit Spannung erwarteten Lokalduell gegen Aufsteiger Vechelde einen 3:0-Traumstart hin.

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Starker Auftritt: Peines Kapitän Jan Wassermann gewann im oberen Paarkreuz seine Einzel gegen die Vechelder Peter Bock und Klaus Kotke überraschend klar.

Quelle: im

VfB Peine - Arminia Vechelde 9:4 (32:20).

Alles riskiert, alles gewonnen: Die Peiner hatten ihre Doppelaufstellung fürs Derby noch einmal komplett durcheinander gewürfelt. „Dass das geklappt hat, darüber haben wir uns riesig gefreut. So werden wir jetzt immer spielen“, sagte VfB-Spitzenspieler Jonas Hansen.

Das neue Spitzendoppel Arnd Ahlbrecht und Michael Kraft etwa holte gegen Peter Bock und Josef Rempe in den entscheidenden Phasen der Sätze Rückstände auf und überraschte mit einem 3:1-Sieg gegen die jahrelang eingespielte Arminia-Paarung.

Mit dem Rückenwind des 3:0-Starts feierten die Peiner einen überraschend klaren Derby-Sieg und bleiben vorerst Peines Nummer eins im Tischtennis. Und das lag unter anderem an Kapitän Jan Wassermann, der mit seinen weichen und effetreichen Topspin-Bällen beide Spiele im oberen Paarkreuz gewann und Noppenspieler Arnd Ahlbrecht, der im Derby mit zwei Einzel- und einem Doppelerfolg so richtig aufdrehte. „Das war Arnds bestes Spiel der Saison. Er hat so stark gespielt wie sonst im Training. Er hat dafür auch die tolle Stimmung in der Halle verantwortlich gemacht“, sagte Teamkollege Jonas Hansen.

Rund 40 Zuschauer wollten sich das erste Peiner Landesliga-Derby bei den Herren seit Jahren nicht entgehen lassen. Auch ehemalige Duttenstedter Oberliga-Spieler wie Holger Vahldiek und Jens Kluger verfolgten die Partien. Aus Bremen war Jens Oehlmann angereist, der sein Ex-Team VfB unterstützte. Adenstedts Routinier Heinrich Oelkers schmeckten nicht nur die vom VfB kredenzten Schmalz- und Wurstbrote, er war vor allem vom Auftritt Arnd Ahlbrechts angetan. „Ich hätte nicht gedacht, dass er sich mit seiner Spielweise gegen diese starken Vechelder Techniker durchsetzt. Doch sein Pressing-Block war schon stark“, lobte Oelkers.

Auch für Vecheldes Kapitän Peter Bock war Arnd Ahlbrecht der Spieler des Derbys. „So stark haben wir Arnd lange nicht mehr gesehen.“ Noch entscheidender für die Derby-Niederlage sei jedoch die Doppel-Nullnummer der Arminia gewesen. „1 war Pflicht, 2 wären die Kür gewesen, aber 0 - das geht gar nicht. Das war der Todesstoß“, haderte Bock. Der Sieg für die Peiner sei verdient gewesen. Wenngleich das nackte Ergebnis nicht ganz belege, wie eng einige Spiele verliefen.

Im Rückspiel wollen es die Vechelder dem VfB auf jeden Fall schwerer machen. „Wir haben uns einiges vorgenommen in unserer Arena“, sagte Bock.

Spiele: Arnd Ahlbrecht/Michael Kraft - Peter Bock/Josef Rempe 3:1, Jonas Hansen/Daniel Schuchardt - Klaus Kotke/Rainer Lindigkeit 3:1, Jan Wassermann/Janis Hansen - Christian Havekost/Thomas Schiffner 3:1, Jonas Hansen - Kotke 1:3, Wassermann - Bock 3:1, Ahlbrecht - Havekost 3:0, Kraft - Rempe 2:3, Schuchardt - Lindigkeit 1:3, Janis Hansen - Schiffner 3:1, Jonas Hansen - Bock 1:3, Wassermann - Kotke 3:0, Ahlbrecht - Rempe 3:1, Kraft - Havekost 3:2.

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