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„Die ganze Quälerei hat sich gelohnt“

Peiner Triathlon „Die ganze Quälerei hat sich gelohnt“

Die Sonne strahlte beim Zieleinlauf der Triathlon-Rookies nicht. Das übernahmen dafür Thorsten Hennemann, Harald Schmidt und Annika Heimburg.

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Ziel erreicht: Die PAZ-Rookies Harald Schmidt, Annika Heimburg und Thorsten Hennemann (von links).

Quelle: im

Die drei Triathlon-Einsteiger hatten das kostenlose Training gewonnen, das die Tri Speedys und die PAZ als Präsentator verlost hatten. „Wir waren super vorbereitet und auf den Punkt fit“, freute sich Hennemann nach dem Wettkampf.

Alle drei sind ins Ziel gekommen, teilweise schneller, als sie erwartet hatten. Zwischen 1:25 und 1:30 Stunden hatte Hennemann angestrebt. Er brauchte 1:22,00, Schmidt 1:37,18 und Heimburg 1:42,31 Stunden.

Start war um 9 Uhr, der Wettkampf begann allerdings schon um 5 Uhr morgens. Da trudelten die ersten Whats-App-Nachrichten ein: „Na, gut geschlafen?“, fragte einer aus der Rookie-Gruppe. „Um 9 Uhr war es dann auch genug mit der Warterei. Es musste losgehen“, schilderte Schmidt seinen erhöhten Adrenalinspiegel.

Und der Triathlon begann mit dem, was sie alle nicht trainieren konnten: Mit 130 anderen Wettkämpfern im Eixer See schwimmen. Technik, Kondition - alles war da. „Aber dann hatte ich so einen Wal vor mir“, sagte Heimburg lachend. Obwohl sie eine gute Schwimmerin ist, empfand sie das Kraulen durch den See in der Masse der Wettkämpfer als „grenzwertig“. „Ich habe mich in dem Pulk eher zurückgehalten“, gestand Schmidt.

Die Regentropfen nervten auf der Brille

Beim Radfahren war es zunächst erstmal ziemlich kalt. Die offenbar einzige Regenwolke, die sich gestern morgen über Niedersachsen befand, hatte sich den Triathlon ausgesucht. „Die Tropfen nervten ein wenig auf der Brille“, sagte Hennemann. „Aber ansonsten ging es recht gut.“

„Kalt, hässlich“, empfand Heimburg die Fahrt auf dem Rad. Sie war einen Monat zuvor auch noch beim Training gestürzt. Das Kinn musste genäht werden, zwei Tage blieb sie im Krankenhaus. „Fahrrad und Helm blieben zum Glück heil“, flachste die 33-Jährige.

Pure Euphorie beim Zieleinlauf

Nach dem unfallfrei überstandenen Radfahren waren aber zwei Drittel des Wettkampfs bereits geschafft. Das abschließende Laufen fiel allen nicht mehr so schwer. „Die erste Runde war etwas mühseliger als die zweite“, schilderte Schmidt. „Aber beim Zieleinlauf war es pure Euphorie.“ Und Heimburg stellte fest: „Die ganze Quälerei hat sich gelohnt!“ Bei ihren Trainerinnen und Trainern bedankten sie die Rookies während der offiziellen Siegerehrung mit Präsenten und gerahmten Fotos. „Alle haben uns während der zwölf Wochen Vorbereitung ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt. Besser wäre es nicht gegangen“, lobte Hennemann. mp

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