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Die Wundertüte ärgert Vechelde fast

Tischtennis-Bezirksoberliga der Männer Die Wundertüte ärgert Vechelde fast

Auch die schweren Brocken haben sie aus dem Weg geräumt: Mit einem 9:1-Kantersieg gegen Mitabsteiger Berkum und einem 9:5-Nervensieg gegen den RSV Braunschweig II haben sich Vecheldes Tischtennis-Bezirksoberliga-Spieler ungeschlagen die Herbstmeisterschaft gesichert.

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Vecheldes Nummer 1 Josef Rempe gewann beide Einzel im Derby gegen Berkum und feierte einen kuriosen Doppel-Sieg gegen den RSV Braunschweig II.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. „Jetzt wird es schwer, uns da oben wieder zu vertreiben. Unserem Ziel, im nächsten Jahr wieder Landesliga-Tischtennis in Vechelde bewundern zu können, sind wir einen großen Schritt näher gekommen“, stellte Arminia-Spitzenspieler Josef Rempe erfreut fest.

TTC Berkum - Arminia Vechelde 1:9 (8:27). Im Derby spielte die Arminia mit dem Selbstvertrauen eines Tabellenführers auf. „In der Höhe war der Sieg überraschend. Wir hatten schon Respekt vor Berkum, in der Halle haben wir uns schließlich immer schwer getan“, betonte Arminia-Spitzenspieler Josef Rempe. Die beiden Landesliga-Krimis in der vergangenen Saison etwa gewannen die Berkumer und rissen den Kreisrivalen dadurch mit in die Bezirksoberliga. „Aber wir ließen keinen Zweifel daran, wer im nächsten Jahr wieder in der Landesliga spielen möchte“, freute sich Rempe über den Kantersieg.

Berkums Kapitän Sascha Henke nahm die Niederlage gelassen. „Die Vechelder waren heiß - wir nicht so richtig. Wir haben gar nicht schlecht gespielt, aber die Vechelder waren einfach besser“, gratulierte er. Den Ehrenpunkt für sein Team hatte Benjamin Weiß mit einem souveränen 3:0 gegen Thomas Schiffner geholt. „Benni hat schlau gespielt und kam mit der Noppe seines Gegners gut zurecht.“ Eindruck hinterließ beim TTC zudem Ersatz-Youngster Lasse Bläsig. Der 13-Jährige verlor zwei Sätze gegen Vecheldes Anti-Topspin-Spieler Rainer Lindigkeit erst in der Verlängerung. „Lasse hat das gut gemacht. Ein bis zwei Sätze hätte er verdient gehabt“, lobte Henke.

Spiele: Sascha Henke/Jens Aschemann - Thomas Schiffner/Rainer Lindigkeit 1:3, Fabian Spatz/Benjamin Weiß - Josef Rempe/Thore Richter 0:3, Jan Fichtner/Lasse Bläsig - Christian Havekost/Mirko Quoll 1:3, Henke - Richter 0:3, Fichtner - Rempe 0:3, Spatz - Havekost 2:3, Weiß - Schiffner 3:0, Aschemann - Quoll 0:3, Bläsig - Lindigkeit 0:3, Henke - Rempe 1:3.

Arminia Vechelde - RSV Braunschweig II 9:5 (34:25). Die Wundertüte RSV forderte den Vecheldern alles ab. Mit gleich zehn Spielern bieten die Braunschweiger den XXL-Kader der Bezirksoberliga auf - doch ihr Top-Duo schlägt nur selten auf. Ausgerechnet gegen Titelanwärter Vechelde spielten Ralph Woll und Nils Schweer aber mit. „Da haben wir anfangs schon lange Gesichter gezogen. Aber den einen oder anderen von uns hat es am Ende dann auch zusätzlich motiviert“, sagte Arminia-Spitzenspieler Josef Rempe.

Gleich sechs Spiele gingen in den fünften Satz. Das verrückteste Spiel des Abends bestaunten die Zuschauer im Doppel. Dort schafften Thore Richter und Josef Rempe das Kunststück, die Partie noch zu gewinnen, obwohl sie beim Stand von 4:10 im vierten Satz schon sechs Matchbälle gegen sich hatten. „Mit dem Mute der Verzweiflung haben wir alle abgewehrt und tatsächlich auch noch den fünften Satz gewonnen. So ein Spiel erlebt man nicht alle Tage“, stellte Rempe verzückt fest.

Dank eines Traumstarts führten die Vechelder schon 5:0, doch der RSV brachte die Arminia nochmal in Bedrängnis. Plötzlich hieß es nur noch 8:6 und das Schlussdoppel drohte. Denn Braunschweigs Jens Trappe erspielte sich mit seinem Block-Bollwerk beim 10:9 im fünften Satz gegen Vecheldes Rainer Lindigkeit einen Matchball, obwohl er seine Partie zuvor gegen Mirko Quoll verletzungsbedingt aufgegeben hatte. „Doch Rainer wehrte den Matchball ab und zeigte in der Verlängerung große Nervenstärke“, freute sich Teamkollege Rempe über den 15:13-Sieg, der die Entscheidung brachte.

Spiele: Josef Rempe/Thore Richter - Axel Meyer/Jens Trappe 3:2, Thomas Schiffner/Rainer Lindigkeit - Ralph Woll/Nils Schweer 3:0, Christian Havekost/Mirko Quoll - Kai Lu/Marius Lück 3:1, Rempe - Schweer 3:2, Richter - Woll 3:0, Schiffner - Lu 1:3, Havekost - Meyer 3:1, Lindigkeit - Lück 1:3, Quoll - Trappe 3:0, Rempe - Woll 2:3, Richter - Schweer 1:3, Schiffner - Meyer 3:2, Havekost - Lu 2:3, Lindigkeit - Trappe 3:2.

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