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Die Konkurrenz tippt auf den SV Lengede

PAZ-Cup: Finalrunde Die Konkurrenz tippt auf den SV Lengede

Die Konkurrenz ist sich einig: Der SV Lengede wird am heutigen Sonnabend erneut den PAZ-Cup und die damit verbundene Siegesprämie von 2000 Euro gewinnen.

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Michael Jarzombek (links) und Arminia Vechelde wollen heute bei der Endrunde des PAZ-Cups wie schon im Vorjahr ins Halbfinale einziehen. Patrick Lieckfeldt (gelb) und Arminia Vöhrum sind Außenseiter.

Quelle: rb

„Die Lengeder werden es wieder machen, denn sie haben eine junge, hungrige Truppe, aber auch einige Spieler, die über die nötige Erfahrung verfügen“, erläutert Vecheldes Coach Thomas Mühl. Bewahrheitet sich seine Prognose, wären die Lengeder zum fünften Mal in Folge Hallenfußball-Kreismeister.

Damit das gelingt, „müssen wir aber im Vergleich zur Vorrunde einige Kleinigkeiten verbessern“, mahnt SVL-Teamsprecher Philipp Klein. Denn da sei es nicht optimal gelaufen. „Aber die Finalrunde liegt uns“, betont er. Hinzu kommt, „dass wir alle in der Lage sind, uns zu steigern“, erläutert Klein. Keiner dürfe jedoch glauben, „dass wir das Turnier automatisch gewinnen. Sobald jemand denkt, dass es von alleine geht, wird es schwierig“, warnt Klein, der die Arminen aus Vechelde als härtesten Konkurrenten einstuft. „Weil sie sehr spielstark sind und außerdem von unserem Ex-Trainer Thomas Mühl gecoacht werden - und der kennt uns ja bestens“, sagt Klein.

Wie der SVL hat auch der Kreisliga-Tabellenführer in seiner Vorrunden-Gruppe alle fünf Partien gewonnen. Doch diese Bilanz dürfe man keinesfalls überbewerten, mahnt Vecheldes Coach, der trotz der fünf Siege nicht gänzlich zufrieden war. Grund dafür war die Leistung in der Defensive. „Wir haben zu viele Gegentore kassiert - das dürfen wir uns in der Endrunde auf keinen Fall erlauben“, fordert Thomas Mühl, dessen Team vor einem Jahr Rang vier belegte und zuvor in einem turbulenten Halbfinale knapp an Viktoria Woltwiesche scheiterte.

Ziel heute ist es, erneut unter die letzten Vier zu kommen. Aber auch das werde schon schwer, erklärt Mühl und verweist darauf, dass die Arminen heute in der Vorrunde auf die Bezirksligisten Viktoria Woltwiesche und TSV Hohenhameln treffen.

Vor allem der TSV hat ihn beeindruckt. „Eine taktisch sehr starke Mannschaft, die für mich auch in unserer Gruppe Favorit ist“, sagt Mühl, der der Finalrunde gelassen entgegensieht. „Erreichen wir wieder das Halbfinale, wäre das ein Erfolg. Klappt das nicht, geht die Welt auch nicht unter“, sagt Thomas Mühl. Ohnehin habe in der Halle ein Faktor besondere Bedeutung. „Um erfolgreich zu sein, braucht man Glück. Hat man das nicht, wird es auch nicht reichen.“

Vom Halbfinal-Einzug - davon wagt Kreisligist Viktoria Ölsburg nur zu träumen. „Alles kann, nichts muss. Der Spaß steht bei uns im Vordergrund“, betont Viktorias Spielertrainer Christopher Katschinski nach der kuriosen Endrunden-Qualifikation. Im entscheidenden Gruppen-Spiel gegen Oberg war es den Ölsburgern gelungen, in den letzten 170 Sekunden trotz Unterzahl noch einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Sieg umzuwandeln.

Auch deshalb sei die Vorfreude auf die Endrunde riesig. Und: „Einige aus meinem Team haben noch nie am PAZ-Cup teilgenommen. Dieses Erlebnis sollen sie genießen“, erklärt Katschinski.

pet/cm

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