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Die HSG Nord kann den Sekt kalt stellen

Handball-Regionsoberliga Männer Die HSG Nord kann den Sekt kalt stellen

Nach dem deutlichen Sieg gegen Langelsheim können die Regionsoberliga-Handballer der HSG Nord Edemissen mit ein wenig Unterstützung der Konkurrenz bereits am kommenden Wochenende den Aufstieg in die Landesliga feiern. Den Sekt dürfen sie schon einmal in den Kühlschrank stellen.

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Schöne-Flugeinlage: Kreisläufer Michel Schöne erzielte in dieser Szene artistisch ein Tor für die HSG Nord Edemissen gegen die HSG Langelsheim. Durch den 32:23-Sieg können die Edemisser schon am nächsten Wochenende den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen.

Quelle: rb

Nichts zu feiern gab es dagegen für die zuletzt so erfolgreiche Zweitvertretung der HSG Nord, sie kassierte in Hondelage eine 17:37-Packung. Für die ebenfalls abstiegsgefährdete SG Zweidorf/Bortfeld II gab es auch eine Niederlage.

HSG Nord Edemissen - HSG Langelsheim/Astfeld 32:23 (16:13). „Das Ergebnis täuscht, da das Spiel alles andere als deutlich war“, attestierte HSG-Coach Martin Staats den Gästen eine gute Leistung. „Langelsheim hat aufopferungsvoll gekämpft und uns richtig gefordert.“ Sein Team sei schlecht ins Spiel gekommen, was die Gäste nutzten, um Mitte der ersten Halbzeit mit 11:9 in Führung zu gehen. Danach jedoch steigerte sich der Tabellenführer und drehte die Partie bis zur Pause.

„Aber wir sind schlecht in die zweite Halbzeit gestartet“, monierte Staats. Folge: Langelsheim kam auf 15:16 heran. „Wir waren in der Abwehr nicht präsent, so dass Langelsheim immer wieder einfach durchlaufen konnte.“ Dass es dennoch am Ende einen deutlichen Erfolg gab, habe an der Schlussphase gelegen. „Da waren wir konditionell einfach überlegen“, begründete Staats den 17. Sieg im 19. Spiel.

HSG Nord: Winkler (12), M. Streit (5), Schöne (4), Mokrys (3), Funk (2), Seffer (1), Görl (1), J. Streit (1), Staar (1), Hoffmann (1), Prölß (1).

Eintracht Braunschweig - SG Zweidorf/Bortfeld II 31:25 (18:14). „Mit dieser Niederlage sieht es leider nicht gut für uns aus im Abstiegskampf“, sagte SG-Spieler Marvin George und verwies darauf, dass der Abstand zum rettenden Ufer bereits drei Punkte beträgt. „Die Mannschaft hat zwar verstanden, dass es gegen den Abstieg geht, aber mit nur einem Auswechselspieler war nicht mehr drin für uns.“ Besonders die Deckung sei in der ersten Halbzeit zu passiv gewesen, so dass der Tabellendritte wenig Probleme hatte, Tore zu erzielen. „Uns hat die nötige Aggressivität gefehlt“, bemängelte er.

Zweidorf kämpfte sich nach der Halbzeit zwar ins Spiel zurück, doch näher als zwei Tore kamen sie nicht an die Braunschweiger heran. Eine Überzahl nutzten die Gastgeber, um sich abzusetzen.

SG II: M. George (7), Martens (5/1), Scholz (5/2), Schulz (4), Last (2), Zutz (2).

MTV Hondelage - HSG Nord Edemissen II 37:17 (15:5). Die HSG-Reserve kassierte ihre zweithöchste Saison-Niederlage, da halfen auch keine Tipps von HSG-I-Coach Martin Staats, der die Hondelager vergangene Spielzeit noch in der Landesliga coachte. „Klar, haben wir uns vorher mal über den Gegner unterhalten, aber wir hatten diesmal einfach nicht die Qualität. Wir müssen neidlos anerkennen, dass Hondelage in allen Belangen stärker war“, stellte Edemissens Spielertrainer Peter Wilck fest. Sein ohne die Leistungsträger Jörn Ohms, Michael Kollmeyer und Marvin Wilke angetretenes Team habe es zu keiner Zeit geschafft, den Tabellenachten in der Deckung vor Probleme zu stellen. Zudem lief die HSG-Reserve nach Fehlern im Angriffsspiel in zahlreiche Konter. „Damit haben wir es unseren Keepern nicht gerade leicht gemacht“, merkte Wilck an.

Doch nicht nur bei Gegenstößen schlug es ein, Hondelages Rückraum-Spieler Timo Bartels ließ es ebenfalls krachen, zehn Tore warf er. „Wir haben ihn nicht in den Griff bekommen, obwohl wir öfter die Deckung umgestellt haben“, sagte Wilck.

Positive Aspekte habe es bei der Niederlage jedoch auch gegeben, sein Team gab sich nicht auf und A-Jugend-Aushilfe Hauke Schwedtner warf sein erstes Herren-Tor. „Er hat seine Sache am Kreis ordentlich gemacht“, lobte Wilck.

HSG Nord II: Brüge (2), M. Zerter (5), Schwarznecker (2), R. Zerter (2), Hoffmann (3), Schwedtner (1), Wilck (2).

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