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Deyerling jubelt nach Holz-Krimi

Kegel-Landesmeisterschaften auf Bohle Deyerling jubelt nach Holz-Krimi

Mit einmal Gold und zwei Qualifikationen für die Deutsche Meisterschaft beendeten die Peiner Sportkegler den zweiten Teil der Landesmeisterschaft auf Bohlebahnen im Keglerheim an der Pfingststraße.

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Starke Form und starke Nerven: Mit einer umjubelten Neun auf der letzten Bahn schnappte sich Karin Deyerling die Landesmeisterschaft der Bohlekeglerinnen.

Quelle: rb

Damen
Der Damen-A-Wettbewerb wurde zu einem Dreikampf Karin Deyerlings (908/910) mit den Cuxhavenerinnen Antje Sandrock-Semmler (895/907) und Silke Schulz (899/905). Schon bei Halbzeit hatte sich das Trio vom Rest des Feldes abgesetzt, und dann folgte ein Holzkrimi mit ständig wechselnden Führungen. Erst auf der letzten der acht Bahnen setzte sich die Peinerin mit einer umjubelten Neun minimal in Führung, und nach dem letzten Wurf freute sich der Vereinsvorsitzende Klaus Kroschwitz: „Unsere Karin ist keine Überraschungssiegerin. Sie spielt schon seit längerer Zeit konstant auf absolutem Spitzenniveau.“

Auf den Nebenbahnen zeigten Kerstin Ortmann-Hardt (883/883) und Petra Hartleib (874/870), warum sie gegen 22 Konkurrentinnen das Finale erreichen konnten und dort auf den Rängen vier und acht landeten.

Ebenso hart ging es im Damenwettbewerb zur Sache. Gleich vier Peinerinnen mussten nach einem leistungsdichten Vorlauf passen: Marina Lorenz (889), Kerstin Falldorf (887), Susanne Wichmann (884) und Marion Dalibor (858). Mehr Fortune hatten Sandra Lohmann, die mit der zweitbesten Vorlaufbestleistung (904) überzeugte und Petra Hadrys (890). Im Finale konnten sich die drei späteren Medaillengewinnerinnen frühzeitig absetzen, aber die Peinerinnen hatten die Qualiränge vier und fünf fest im Visier. Mit Glück, Nervenstärke und 891/890 Holz verteidigten sie ihre Fahrkarten zur Deutschen Meisterschaft.

Herren
Die Teilnehmer der Klassen A und B spielten im Bereich ihrer Möglichkeiten, verfehlten damit jedoch den Endlauf: Frank Bresch (Clauen/874), Peter Eggers (873), Rüdiger Genter (866) und Jürgen Kubernus (877). Das Herren-A-Team blieb unter ihren Möglichkeiten und konnte nicht in die Entscheidung um die Medaillen eingreifen. Es spielten: Rüdiger Genter (822), Bodo Ebert (847), Peter Eggers (892) und Gerhard Peckmann, der mit Wettkampfbestleistung (921) glänzte.

Wohl selten zuvor spielte ein 24-köpfiges Teilnehmerfeld in der Herrenkonkurrenz auf einem derart hohen Niveau. Mit 911 Holz gelangte der spätere Landesmeister Hilmar Filgräbe (Clausthal) als Achter in das Finale. Hier steigerten sich fast alle Teilnehmer, besonders der von vielen Klubs umworbene Filgräbe, dem mit 927 ein Traumergebnis zum Gewinn seines ersten Landestitels gelang. Die Peiner Vertreter Dirk Christiansen (903) und Sascha Engel (899) mussten sich erst auf den letzten Bahnen des Vorlaufs geschlagen geben.

Die Deutsche Meisterschaft findet in vier Wochen in Lübeck statt.

hst

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