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Derbysieg: Feldspielerin Nicole Job hält das VfB-Tor sauber

Frauen-Fußball-Landesliga Derbysieg: Feldspielerin Nicole Job hält das VfB-Tor sauber

Zwei schöne Tore in zwei Minuten und eine Feldspielerin, die ausgerechnet auf der ungewohnten Torwart-Position überzeugte - dank dieser Zutaten haben sich die Landesliga-Fußballerinnen des VfB Peine einen hart erkämpften 2:0-Sieg im Derby bei Schlusslicht Teutonia Groß Lafferde erspielt.

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Abgeblockt: Groß Lafferdes Annika Nohl (blauer Dress) hindert VfB-Spielerin Yasmin Endorf an der Flanke. Der VfB gewann 2:0. rb

„Das hatten wir uns etwas einfacher vorgestellt, aber wie ein Absteiger hat Groß Lafferde auf keinen Fall gespielt“, lobte VfB-Coach Michael Brennecke die abstiegsgefährdete Teutonia für einen engagierten Auftritt.

Teutonia Groß Lafferde - VfB Peine 0:2 (0:2). Laura Hagedorn und Sandra Morawiecz mussten verletzt passen, Tabea Honka legt eine Pause wegen des Abiturs ein - ohne gelernte Torhüterin mussten die Peinerinnen im Derby auflaufen. Doch die Not-Lösung avancierte am Ende sogar zu einer Top-Lösung. Feldspielerin Nicole Job hatte sich für den Posten zwischen den Pfosten zur Verfügung gestellt. „In der Jugend hatte sie zuletzt mal im Tor gestanden, weil sie die Größte war. Und jetzt hat sie gleich überragend gehalten“, lobte VfB-Trainer Michael Brennecke. Denn vor allem in Halbzeit eins hatte Nicole Job gut zu tun. Schlusslicht Groß Lafferde konterte gefährlich. „Wir waren zwar feldüberlegen, aber Groß Lafferde hatte die besseren Chancen“, räumte Brennecke ein. Doch erst knallte der Schuss von Nadine Rabanus an den Pfosten (12.), und dann vergab auch noch Claudia Bremer alleine vor VfB-Torhüterin Job.

Das bestraften die Peinerinnen mit einem Doppelschlag. Erst dribbelte sich Winterpausen-Neuzugang Laura Henriss mit Tempo in den Strafraum und erzielte ihr erstes Tor im VfB-Dress (26.), und nur Sekunden später nahm Jessica Ley eine Flanke von Michaela Mörtzsch geschickt im Strafraum an und erzielte aus der Drehung das 2:0 (27.).

Die Groß Lafferderinnen drückten zwar nach der Pause noch einmal. Vor allem, wenn Flügelflitzerin Linda Klingenberg Tempo aufnehmen konnte, wurde es gefährlich. Doch die vielen Fehlpässe im VfB-Spiel (Brennecke: „Wir haben fast jeden Ball zu Blau gespielt“) konnte die Teutonia nicht mehr bestrafen. Die Peinerinnen brachten ihren achten Saisonsieg ins Ziel, und Michael Brennecke stellte erfreut fest: „Seitdem ich VfB-Trainer bin, haben wir das erste Mal zu null gegen Lafferde gespielt, und auch Claudia Bremer hat ausnahmsweise mal nicht gegen uns getroffen.“

Teutonia-Trainer Olaf Pickhardt empfand die Niederlage nicht als Beinbruch. „Von unserer Leistung war ich überzeugt. Wir haben zwar in der zweiten Hälfte fast nur noch auf das VfB-Tor gespielt, aber keine zwingende Chance mehr gehabt. So etwas gleicht sich im Laufe der Saison alles aus. Gegen Eisdorf haben wir jüngst aus drei Chancen zwei Tore gemacht, diesmal war es halt andersrum“, sagte er.

Tore: 0:1 Henriss (26.), 0:2 Ley (27.).

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