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Derbysieg: Bei Vechelde „hat alles gepasst“

Basketball-Bezirksklasse Derbysieg: Bei Vechelde „hat alles gepasst“

Die Vechelder Bezirksklassen-Basketballer – vor kurzem noch im Tabellenkeller – haben den Titelaspiranten TSV Edemissen bezwungen. Arminia Vöhrums Damen mussten beim Sieg über den Tabellenletzten zittern.

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Kein Herankommen: Die Edemissener Eckel und Wöhler (rechts) können Vecheldes 2,03-Meter-Mann Möller nicht stoppen.

Quelle: rb

Bezirksklasse Männer

MTV Vechelde – TSV Eintracht Edemissen 109:74 (28:29, 54:42, 80:58). Mit einer deutlichen Schlappe schickten die Basketballer des MTV Vechelde den Tabellenzweiten aus Edemissen im Peiner Kreisderby nach Hause. Von Beginn an zeigten beide Mannschaften guten Offensivbasketball mit hohen Trefferquoten. Nach den ersten zehn Minuten stand es 29:28 für die Gäste.

„Dann erhöhten wir die Intensität in der Verteidigung und ließen in den folgenden sechs Minuten keine Punkte zu“, schilderte MTV-Spielertrainer Christian Dube. Mehr noch: Mit einem 16:0-Lauf spielten die Vechelder eine komfortable Führung heraus.

Nach der Halbzeitpause (54:42) bauten die Gastgeber ihre Führung auf 29 Punkte aus. Edemissen bäumte sich zwar noch einmal auf und verkürzte zur letzten Viertelpause auf 22 Punkte (58:80), aber dies half nicht mehr.
„Wir spielten konzentriert weiter, während Edemissen nun auch die Schuld bei den Schiedsrichtern suchte und dafür einige technische Fouls kassierte“, sagte Dube.

„Es war vielleicht das beste Spiel, das wir jemals gezeigt haben“, freute sich Dube. „Die gesamte Teamleistung war hervorragend. Jeder hat für den anderen gekämpft. Es hat einfach alles gepasst.“
Nutznießer des Vechelder Derbysieges waren die spielfreien Vöhrumer, die als Spitzenreiter drei Punkte Vorsprung vor Edemissen haben. Die Arminen haben aber bereits ein Spiel mehr absolviert.

Vechelde: Löpmeier (30), Möller (30), Feuerhahn (21,4 Dreier), Dube (10,1), Lux (7,2), Warnecke (6), Kunze (5), Helldobler.
Edemissen: Pape (25, 4) Nordmeyer (21), C. Stannek (15,2), Wöhler (13,3), K. Stannek, Kowollik, Fahmy, K. Fonga, Bytici, Willmann, Eckel.
Bezirksliga Damen

TSV Arminia Vöhrum – MTV Börßum/Winnigstedt 28:27 (9:2, 2:8, 11:3, 6:14). Das Verletzungspech setzt sich bei den Arminia-Damen fort. Standen ohnehin nur sieben von eigentlich dreizehn Spielerinnen zur Verfügung, verletzte sich zu allem Überfluss mit Sara Pohl auch noch die letzte große Spielerin bereits im ersten Viertel. Mit einem Bänderriss fällt sie bis zum Saisonende aus.

Das im doppelten Wortsinne „kleine“ Vöhrumer Team musste sich nun spontan an ein neues Offensiv-Konzept gewöhnen. „Das gelang zwar erstaunlich schnell, doch leider blieben viele der gut herausgespielten Wurfchancen ungenutzt“, sagte Vöhrums Trainer Holger Behrens. Sein Team ging daher nur mit einer knappen Führung in die Halbzeit (11:10).

Nach der Pause zog Vöhrum davon und konnte den Vorsprung zunächst halten (32. Minute: 24:13). „In den Schlussminuten wurden aber die konditionellen Probleme sichtbar und es schlichen sich Unkonzentriertheiten ein“, sagte Behrens. Börßum verkürzte seinen Rückstand bis auf einen Punkt. Es wurde noch einmal spannend, aber Vöhrum rettete den Sieg aber über die Zeit. „Meine Spielerinnen haben sich diesen Sieg erkämpft“, sagte Behrens. „Der Erfolg wäre mit komplettem Kader deutlicher ausgefallen.“

Vöhrum: Morawiec (10), Heiligmann (8), Beier (7), Gericke (2), Veluppillai (1), Pohl, August.

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