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Derby: Stederdorf hat die bessere Struktur

Volleyball-Bezirksligen der Frauen Derby: Stederdorf hat die bessere Struktur

Nichts zu holen gab es für die Bezirksliga-Volleyballerinnen der VSG Vallstedt/Vechelde gegen die beiden Titelaspiranten der Staffel 13: Zunächst unterlagen sie im Derby dem Tabellenzweiten aus Stederdorf mit 0:3, anschließend gab es gegen den Spitzenreiter aus Braunschweig ein 0:3. Ebenfalls nicht wie erhofft verlief der Heimspieltag für den TSV Clauen/Soßmar in der Staffel 12. Zwar gewann er gegen die eigene Zweite mit 3:0, aber danach gab es für den Tabellenführer mit dem 2:3 gegen Lehrte einen Rückschlag im Titelrennen.

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Angelika Klenke (Mitte) und VSG Vallstedt/Vechelde unterlagen dem Tabellenzweiten, VSG Stederdorf/Wipshausen, mit 1:3 und dem Spitzenreiter aus Braunschweig mit 0:3.

Quelle: Isabell Massel

Bezirksliga 13

VSG Vallstedt/Vechelde - VSG Stederdorf/Wipshausen 1:3 (14:25, 25:23, 19:25, 24:26). „Wir sind im ersten Satz überhaupt nicht ins Spiel gekommen,. Die Ballannahme war schlecht, so dass ein geordneter Aufbau nicht möglich war“, bemängelte Vallstedts Coach Axel Burgdorf. Folglich ging Satz eins deutlich verloren. Im zweiten Durchgang hingegen steigerten sich die Gastgeberinnen, gingen mit 7:1 in Führung. Doch Stederdorf wandelte diesen Rückstand in eine 21:16-Führung um. „Aber mit großem Einsatzwillen haben wir die anschließenden Ballwechsel und auch den Satz gewonnen“, sagte Burgdorf. In den beiden darauffolgenden Sätzen gestaltete Vallstedt das Geschehen zwar lange offen, aber am Ende setzten sich jeweils die Stederdorferinnen durch. Grund: „Die Stederdorferinnen waren das bessere Team. In der Spielanlage war eine Struktur zu erkennen und im Angriff waren sie uns überlegen“, bilanzierte Burgdorf.

VSG Vallstedt/Vechelde - USC Braunschweig II 0:3 (14:25, 17:25, 19:25). Ziel der VSG gegen den Spitzenreiter war es, „besser auszusehen als im Hinspiel“, erklärte Burgdorf. Das sei jedoch nur phasenweise gelungen. „Im ersten Satz hat uns die junge USC-Truppe überrollt“, gestand Burgdorf, der daraufhin einige Umstellungen vornahm. Aber auch die brachten nicht die erhoffte Wirkung. „Nur Julia Jasiewicz, die sonst in der Zweiten spielt, hat überzeugt“, sagte er. Die Angriffe seien zu harmlos gewesen, „und brachten die Braunschweigerinnen selten in Bedrängnis“. Folge war ein weiterer klarer Satzgewinn für den USC.
Im dritten Durchgang lief es zwar etwas besser für die VSG, „aber Unkonzentriertheiten verhinderten einen Satzgewinn für uns“, erläuterte Axel Burgdorf. Sein Fazit: „In beiden Spielen wurde uns deutlich aufgezeigt, dass uns zu einem Spitzenteam noch einiges fehlt.“

Bezirksliga 12

TSV Clauen/Soßmar - TSV Clauen/Soßmar II 3:0 (25:18/ 25:13/25:10). „Im Vergleich zum Hinspiel taten wir uns schwer gegen die eigene Reserve, die vor allem im ersten Satz viel Gegenwehr leistete“, sagte TSV-Trainer Christian Hansen. Doch nach wackligem Start fand sein Team immer besser in die Partie und gewann den ersten Durchgang noch recht klar. In den beiden anschließenden Sätzen dominierte die Erstvertretung hingegen deutlich und hatte keinerlei Mühe, diese für sich zu entscheiden. „Weil wir konzentriert gespielt und immer wieder die Lücken in der Abwehr gefunden haben“, lobte Hansen.

TSV Clauen/Soßmar - Lehrter SV 2:3 (25:20/17:25/24:26/ 25:21/13:15). „Gegen den Landesligaabsteiger hatten wir noch eine Rechnung offen, da wir das Hinspiel mit 2:3 verloren haben“, erklärte Hansen. Doch das Vorhaben gelang nicht. Zwar ging der TSV mit 1:0 in Führung, geriet aber dann mit 1:2 in Rückstand. „Zwei individuelle Fehler im Angriff haben uns den Gewinn des dritten Satzes gekostet“, haderte Hansen, dessen Team sich in Durchgang vier aber zurückkämpfte - Lohn war das 2:2.
Auch im Tiebreak ging es ausgeglichen und spannend zu. „Am Ende hatten die Lehrterinnen mehr Glück. Zwei kleine Konzentrationsschwächen in der Abwehr nutzten sie zum 15:13. Damit war unsere Niederlage nach 106 Minuten leider besiegelt“, sagte Hansen. Nach diesem Spiel gab Mittelblockerin Ines Härich bekannt, „dass sie aus gesundheitlichen Gründen aufhören muss. Das machte die Niederlage dann zur Nebensache“, erklärte Hansen.

rd

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