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Derby-Sieg verhilft Jahn zur Tabellenführung

Handball-Regionsliga Frauen Derby-Sieg verhilft Jahn zur Tabellenführung

Jubel bei Jahn: Mit einem 24:17-Sieg im Derby gegen die SG Adenstedt eroberten die Handballerinnen des MTV Peine II die Tabellenführung in der Regionsliga. Eine kuriose Schlussphase gab es bei der Partie zwischen Bildung Peine und Schladen-Hornburg, denn es gab Uneinigkeit über das Ergebnis - am Ende siegt Bildung 15:14.

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Der MTV VJ Peine II (am Ball Svenja Hofmeister) besiegte die SG Adenstedt mit 24:17 und übernahm damit die Tabellenführung.

Quelle: Isabell Massel

Die PSG Peine hingegen verlor innerhalb von 24 Stunden zweimal gegen Bad Harzburg.

MTV VJ Peine II - SG Adenstedt 24:17 (13:8). „Adenstedt hatte keine Chance. Wir waren zu gut aufgelegt“, lobte Jahns Spielerin Selina Hofmeister ihre Mitspielerinnen. Die Gäste gingen zwar mit 1:0 in Führung, „aber danach haben wir uns aufgrund einer kompakten und sicheren Abwehr auf 5:1 abgesetzt“, sagte Hofmeister, deren Team auch zur Pause vorne lag (13:8).

Nach dem Seitenwechsel nutzte Adenstedt eine doppelte Überzahl, um auf 12:14 zu verkürzen. „Trotzdem geriet der Sieg aber nicht in Gefahr“, erläuterte Hofmeister. Denn in der Folgezeit dominierten die Jahnerinnen und setzten sich auf 24:14 ab. „Wir sind sehr geschlossen aufgetreten“, begründete Hofmeister den klaren Sieg. Lob gab es zudem für Torfrau Michaela Küntzer. „Trotz ihrer Verletzung hat sie eine super Leistung gezeigt.“

Jahn II: A. Bergmann (8/5), Eschemann (7), Tchorkowski (3), Se.Hofmeister (3), Sv. Hofmeister (2/1), La. Bührig (1).

TSV Bildung Peine - HSG Schladen-Hornburg 15:14 (11:5). Während das Kampfgericht als offizielles Ergebnis das 15:14 anzeigte, hatten die beiden jungen Schiedsrichterinnen 15:13 auf ihrem Zettel stehen. „Dieser Fehler ist erst aufgefallen, als Schladen 90 Sekunden vor dem Ende ein Siebenmeter bekommen hat“, berichtete Bildungs Spielertrainerin Alexandra Mühe. Nach vielem Diskutieren war das 15:14 dann aber das richtige Ergebnis, so dass die Peinerinnen bis zum Schluss um ihren Sieg bangen mussten. „Aber Martina hat den Siebenmeter gehalten, so dass die Diskussionen umsonst waren“, betonte Mühe.

Sie hatte auch über das gesamte Spiel Mitleid mit den unerfahrenen Unparteiischen, „denn durch einige ungünstige Entscheidungen haben sich auf beiden Seiten die Gemüter erhitzt. Wir haben uns davon zu sehr ablenken lassen“, erläuterte Mühe, warum ihr Team lediglich vier Tore nach der Pause erzielte.

Bildung: Gieselmann (7), Gawlista (4), Marquering (3), Brix (1).

MTV Seesen - SG Zweidorf/Bortfeld III 24:18 (9:7). „Mit unserer Rumpftruppe haben wir das Beste aus der Situation gemacht“, sagte SG-Spielertrainerin Verena Nassoufis. Deshalb war sie auch trotz der klaren Niederlage zufrieden. „Dass wir bis Mitte der zweiten Halbzeit so gut mitgehalten haben, hatte ich nicht erwartet. Wir haben als absoluter Außenseiter locker aufgespielt und teilweise neue Konstellationen ausprobiert - damit hatte Seesen Probleme.“

Dass es für das Schlusslicht dennoch nicht zu einem Punktgewinn reichte, „lag schlichtweg an der schwindenden Kraft und Kondition“, erläuterte Nassoufis.

SG III: Wolf (6), Nassoufis (6/2), Kremling (2), Feuge (1), Richter (1), Goes (1), Fauteck (1).

PSG Peine - HSG Bad Harzburg 12:25 (7:12). „Wir haben uns gegen den Tabellendritten schwer getan“, gestand PSG-Coach Lutz Benckendorf. Nach dem 1:6-Rückstand habe sein Team jedoch etwas mehr Zugriff auf das Spiel und den Gegner bekommen, sagte er. „Bis zur Pause haben wir dann munterer gespielt.“ Zu Beginn der zweiten Halbzeit habe sich der Gast jedoch auf 17:7 abgesetzt und damit schnell den Sack zugemacht. „In Anbetracht unserer derzeitigen personellen Situation war das in Ordnung - wir haben das Beste aus der Situation gemacht“, bilanzierte Benckendorf.

PSG: Kilic (3), Meyer (2), Schmidt (2), Wedemeier (3), Otto (2/1).

HSG Bad Harzburg - PSG Peine 20:11 (12:4). Nur 24 Stunden später musste die PSG erneut gegen Bad Harzburg antreten. „Im Vergleich zum Hinspiel haben wir mit einer offensiveren Abwehrvariante gespielt - und die hat die Bad Harzburgerinnen phasenweise vor nicht unerhebliche Probleme gestellt“, erläuterte Benckendorf. Und auch mit der Angriffsleistung seines Teams war er zufrieden. „Aber die Torhüterin von Bad Harzburg hat erneut stark gehalten und somit ein noch besseres Ergebnis für uns verhindert.“

Ebenfalls erfreulich für ihn: „Trotz der klaren Halbzeit-Führung für Bad Harzburg hat mein Team nicht nachgelassen und somit den zweiten Abschnitt fast ausgeglichen gestaltet“, berichtete Benckendorf. Fazit: „Auch wenn das Ergebnis diese Vermutung nicht zulässt, das war eine ganz andere Partie als am Tag zuvor.“

PSG: Genz (2), Kilic (5), Wedemeier (1), Lappe (1), Otto (2).

HSG Liebenburg-Salzgitter II - HSG Nord Edemissen 19:19 (11:9). Nach 20 Minuten gelang HSG-Nord-Trainer Roland Bufe der entscheidende taktische Schachzug. Er beorderte Stefanie Wilck in den Mittelblock, und dann lief es besser. Bis dahin hatte sein Team mit zum Teil vier Toren zurückgelegen. „Wir waren dann auch kämpferisch drin in der Partie.“

Zwei weitere Spielerinnen hatten wesentlichen Anteil am Punktgewinn: Christine Zessack warf neun Tore, und Jasmin Dunker, die Mitte der zweiten Halbzeit ins Tor ging, parierte drei Siebenmeter.

Gegen Ende der Partie hatten die Edemisserinnen 17:16 geführt, kassierten aber eine Zwei-Minuten-Strafe, während der die Gastgeberinnen ausglichen. „Angesichts des verschlafenen Starts bin ich mit dem Punkt zufrieden“, sagte Bufe,

HSG Nord: Zessack (9), Homann (4), Scholz (3), Becker (2), Stolte (1).

lr

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