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Derby: Lafferde setzt auf Tipps vom Ex-Vechelder

Fußball-Bezirkspokal Derby: Lafferde setzt auf Tipps vom Ex-Vechelder

Lafferde. Peiner Derby im Fußball-Bezirkspokal: Kreisligist Teutonia Groß Lafferde erwartet heute den Bezirksligisten aus Vechelde. Beide Teams kennen sich gut, spielten sie doch jahrelang in einer Liga gegeneinander.

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Schwere Aufgabe: Teutonia Groß Lafferde (blauer Dress) ist heute gegen Arminia Vechelde nur Außenseiter.

Quelle: Sönke Rathje

Teutonia Groß Lafferde - Arminia Vechelde (Mittwoch, 18.30 Uhr).

„Lafferde hat eine gute Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern“, erklärt Arminia-Trainer Thomas Mühl. Einer dieser Routiniers ist Sebastian Staats - und der Mittelfeldspieler trug in der vergangenen Saison noch das Vechelder Trikot.

Ob Staats seinen neuen Teamkollegen womöglich ein paar Tipps geben kann? „Das wird er sicherlich tun“, sagt Lafferdes Co-Trainer Marco Schwalenberg. „Wir wissen allerdings durch viele Duelle in der Kreisliga ohnehin um die Stärken des Gegners.“

Ähnlich sieht das auch Thomas Mühl, der die Lafferder für noch stärker als in der Vergangenheit hält: „Teutonia war schon immer kämpferisch stark und ein unangenehmer Gegner. Mittlerweile haben sie aber auch spielerisch und taktisch einen Satz nach vorn gemacht.“ Deshalb rechnet der Arminia-Coach auch damit, dass die Teutonen am Ende der Spielzeit in der Kreisliga ganz oben stehen.

Dass Lafferde im heutigen Spiel gegen Vechelde ausnahmsweise mal nicht der Favorit ist, schmeckt Schwalenberg sogar sehr gut: „Unsere Jungs haben beim Ligaauftakt gesehen, was es heißt, der Gejagte zu sein. Gegen Vechelde treffen wir nun aber auf einen Gegner, der mitspielt und sich nicht nur hinten reinstellt. Das kommt unserer Spielweise eher zugute, weil wir Räume bekommen“, erläutert Schwalenberg.

Thomas Mühl jedoch warnt sein Team vor den Lafferdern. „Sie werden uns alles abverlangen und uns 90 Minuten lang bekämpfen. Dagegen müssen wir druckvoll agieren, und die Pässe müssen ankommen - das hat in den vergangenen Wochen gefehlt. Ich erwarte, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt“, fordert Mühl, der seine Stammelf spielen lassen will. „Wir suchen nämlich noch nach unserem Rhythmus.“

Schwalenberg hingegen kündigt eine kleine Personalrochade an. „Wir werden anderen Spielern Einsatzzeit geben. Denn die Spiele am Mittwoch und Sonntag gehen an die Substanz“, begründet Lafferdes Assistenzcoach diese Maßnahme.

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