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Derby-Knaller: SG-Reserve beklagt Ausfälle

Handball-Regionsoberliga Männer Derby-Knaller: SG-Reserve beklagt Ausfälle

Der erste Handball-Knaller des neuen Jahres: Gleich zum Auftakt nach der Winterpause steigt in der Regionsoberliga der Männer am Sonntag das Derby zwischen dem MTV Vater Jahn Peine und der SG Zweidorf/Bortfeld II. Beide Teams konnten sich jedoch nicht optimal auf die Partie vorbereiten. Nicht stolpern will der starke Aufsteiger TVJ Abbensen beim Tabellenletzten Ehmen.

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Zweidorfs Jan Löpmeier (rotes Trikot) steigt hoch, Jahns Abwehr versucht den Wurf zu blocken. Im Hinspiel siegte Peine 30:19.

Quelle: rb

SG Zweidorf/Bortfeld II – MTV VJ Peine (Sonntag, 17 Uhr). Brisante Ausgangslage: Die SG befindet sich im Abstiegskampf, die Gäste dagegen nur zwei Punkte hinter einem Aufstiegsrang. Beide Mannschaften wollen daher unbedingt einen Sieg. Gästetrainer Jens Klein freut sich auf die Partie: „Denn Derbys sind immer schön und etwas Besonderes. Tendenziell sind die Aufeinandertreffen aber nie vorhersehbar, da alle Spieler nochmal mit einer ganz anderen Motivation ins Spiel gehen, als in anderen Begegnungen.“

Der MTV rangiert zwar sieben Ränge vor Zweidorf, aber Klein mahnt seine Riege davor, die Gastgeber zu unterschätzen. „Vor so einem Derby ist die Tabellensituation Nebensache. Erschwerend kommt für uns noch hinzu, dass wir diese Woche gar nicht trainieren konnten, da uns unsere Halle auf Grund des PAZ-Cups nicht zur Verfügung stand.“

Auch SG-Trainer Frank Pausewang konnte sein Team nicht optimal vorbereiten. Unter der Woche vielen erneut drei Spieler wegen eines Magen-Darm-Infekts aus, die SG konnte deshalb nicht so trainieren, wie es sich Pausewang vor so einer wichtigen Partie gewünscht hätte. „Solche Spiele besitzen immer eine besondere Brisanz. Wir müssen sehen, dass wir uns achtbar aus der Affäre ziehen, da wir schon wieder etliche Ausfälle zu beklagen haben. Das verfolgt uns anscheinend auch im neuen Jahr“, hadert Pausewang.

Im Hinspiel ging seine Mannschaft in Peine mit elf Toren Differenz unter, auch weil sie die Anfangsphase völlig verschlief. „MTV-Akteur Heiko Stanze brach sich gleich zu Beginn der Partie das Schien- und Wadenbein. Von diesem Schock haben wir uns weniger erholt als die Peiner“, erinnert sich SG-Coach Pausewang.

HSC Ehmen – TVJ Abbensen (Sonntag, 15 Uhr). Aufsteiger Abbensen hat eine tolle Hinrunde hingelegt und will das auch im ersten Spiel des neuen Jahres bestätigen. „Ein Sieg ist Pflicht, da wir qualitativ dem Gegner überlegen sind“, sagt Coach Jörg Wilpert selbstbewusst. Im Hinspiel gab es einen glanzlosen 20:16-Sieg. „Wir waren nachlässig im Abschluss und haben inkonsequent gespielt. Partien gegen vermeintlich schwächere Gegner werden im Kopf entschieden. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, dann dürfte dem Erfolg nichts im Wege stehen“, betont Wilpert.

Der Coach hofft, dass seine 6:0-Deckung konsequent verteidigt und  dem Gegner keine Möglichkeiten aus dem Rückraum bietet. Personell kann Wilpert aus dem Vollen schöpfen, nur der Einsatz von Dirk Rönick ist fraglich, da er zuletzt mit Schulterproblemen zu kämpfen hatte.

ld

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