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Derby: „Das wird kein Kaffeeklatsch“

Handball-Regionsoberliga Männer Derby: „Das wird kein Kaffeeklatsch“

Kreis Peine. In der Handball-Regionsoberliga der Männer kommt es am Sonntag zum Derby zwischen den Landesliga-Reserven der HSG Nord und des MTV Groß Lafferde. Auch der MTV Peine ist nach drei spielfreien Wochen im Einsatz und will in Hondelage punkten.

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Während die HSG Nord Edemissen II (am Ball Jörg Wilpert) Aufsteiger MTV Groß Lafferde II erwartet, muss der MTV Peine beim Tabellenvorletzten in Hondelage antreten.

HSG Nord Edemissen II - MTV Groß Lafferde II (Sonntag, 17 Uhr). „Die Vorfreude ist groß, da wir viele treffen, die wir kennen. Deswegen hoffe ich, dass die Brisanz nicht so groß sein wird wie bei den Spielen der beiden ersten Mannschaften gegeneinander“, sagt Lafferdes Trainer Eckhard Meyer. Einen Kaffeeklatsch werde es jedoch auch nicht geben, „immerhin geht es um zwei Punkte“, sagt er. Diese mitzunehmen, werde nicht einfach. „Anhand der bisherigen Ergebnisse schätze ich die HSG ähnlich stark ein wie Eintracht Braunschweig. Zudem verfügt sie über viele erfahrene Spieler und mit Peter Wilck über einen erfahrenen Trainer - das ist definitiv ein Pluspunkt“, erklärt Meyer.

Auch auf der anderen Seite ist der Respekt groß. „Denn die Lafferder haben gleich zu Saisonbeginn aufhorchen lassen und in Stöcken gepunktet. Auch gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig hielten sie bis zum Schluss achtbar dagegen“, lobt HSG-Coach Peter Wilck.

Entsprechend erwartet er ein enges Derby. „In der Deckung erwarten wir Lafferde kompakt und robust. Und im Angriff scheint die Mischung aus Youngstern und Routiniers zu stimmen, da die Tore stets gut verteilt sind.“ Und deswegen müsse sein Team in der Abwehr auch hellwach sein und ordentlich dagegenhalten. „Außerdem ist wichtig, die Konzentration hoch zu halten, um nicht durch unnötige Ballverluste Lafferde zum Kontern einzuladen“, sagt Peter Wilck.

Ähnliches verlangt auch Meyer von seinem Team. „Wir müssen in der zentralen Abwehr besser werden, und im Angriff dürfen uns nicht so viele technische Fehler wie gegen Braunschweig unterlaufen.“

MTV Hondelage - MTV Vater Jahn Peine (Sonntag, 17 Uhr). „Es ist eine richtungweisende Partie für uns“, betont Jahns Spieler Arne Schlüsche. „Denn mit einem Sieg können wir uns von Hondelage absetzen und uns vorerst ins Mittelfeld einordnen - und genau das ist unser Ziel.“

Zwar haben die Gastgeber ihre drei bisherigen Spiele verloren, aber dennoch warnt Schlüsche. „Schließlich haben die Hondelager ihr einziges Heimspiel gegen Vorsfelde nur knapp verloren. Deshalb wird es auch schwierig werden, einen oder sogar zwei Punkte zu holen.“

Damit dies gelingt, „müssen wir die Abwehr stabilisieren und an die Leistung anknüpfen, die wir in Ehmen gezeigt haben“, erläutert Arne Schlüsche.

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