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Der Zweitliga-Riese wirft mit Bierdeckeln

Handball Der Zweitliga-Riese wirft mit Bierdeckeln

Schönes Schmankerl: Fünf Zweitliga-Handballer von Eintracht Hildesheim trainierten mit 27 Groß Lafferder Nachwuchsspielern.

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Ein Team: Zweitliga-Spieler Benjamin Meschke (schwarz) betreute diese Lafferder Jugend-Handballer.

Quelle: cb

Mit Bierdeckeln lassen sich nicht nur wie beim klassischen Kartenhaus prima Türme bauen. Mit den Untersetzern aus Pappe können Torhüter auch effektiv ihre Reaktionszeit und Reflexe trainieren. Das erfuhren 27-Jugend-Handballer des MTV Groß Lafferde, die jetzt in den Genuss eines Trainings mit fünf Zweitliga-Handballern von Eintracht Hildesheim kamen.

88-Tore-Mann Michael Qvist, Marvin Nartey, Milan Weißbach, Benjamin Meschke und Torwart-Riese Dennis Klockmann gestalteten mit dem Lafferder Nachwuchs eine anderthalbstündige Übungseinheit. Der 2,10 Meter-Hüne nahm die vier Lafferder Torhüter unter seine Fittiche. Die mussten plötzlich auf der schmalen Rückseite einer Turnbank balancieren und Bierdeckel fangen, die 30-Jährige ihnen zufeuerte.

In kleinen Gruppen arbeiteten derweil die restlichen Eintracht-Profis mit den MTV-Feldspielern aus der A- und B-Jugend. Spielsituationen wurden beim Zwei-gegen-Zwei oder Drei-gegen-Zwei einstudiert, es gab Tipps zur Wurfauslage oder Korrekturen bei der Körperhaltung. „Unsere Jungs haben die tolle Einheit super angenommen. Ich wünschte mir, wenn ich mit ihnen Stabilisations-Übungen zum Aufwärmen machen, herrscht auch so eine gespannte Ruhe“, sagte MTV-B-Jugend-Coach Dennis Bühn.

A-Jugendspieler Christoph Meyer lobte die lockere Atmosphäre. „Die Eintracht-Spieler waren cool drauf. Für uns war das eine schöne Abwechslung. Das Training war aber auch intensiver als sonst. Gut fande ich, dass uns die Profis im Abschlussturnier immer wieder motiviert haben, das spornt an“, sagte der 17-jährige Gymnasiast.

Den MTV-Youngstern den Schmankerl ermöglicht hatte Lafferdes ehemaliger Landesliga-Herren-Trainer Kai Fischer. Er ersteigerte das Training im Rahmen der Aktion „Handball hilft“ zugunsten der Deutschen Krebshilfe. „Es war in erster Linie ein Dankeschön an Dennis. Ich weiß, welchen Aufwand er als Jugendtrainer betreibt. Dass die Hildesheimer dann sogar eine erste Garde vorbeigeschickt haben, war natürlich top“, lobte Fischer.

cm

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