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Der Verlierer ist Absteiger Nummer 1

Fußball-Leistungsklasse Der Verlierer ist Absteiger Nummer 1

Wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt werden am Sonntag in Wipshausen vergeben: Denn der gastgebende Vorletzte erwartet das Schlusslicht aus Oberg - beide Teams benötigen dringend einen Sieg. Punkten will auch der SV Bettmar gegen die in diesem Jahr noch ungeschlagenen Rot-Weißen aus Gleidingen.

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Kampf ist gefragt: Der TSV Wipshausen (weiße Hosen, hier gegen Duttenstedt) empfängt am Sonntag den Tabellenletzten Fortuna Oberg.

Quelle: Kim Neumann

TSV Wipshausen - Fortuna Oberg (Sonntag, 15 Uhr). „Wir haben nur noch Sechs-Punkte-Spiele“, sagt Wipshausens Trainer Jörn Kamp, für den es am Sonntag nur ein Ziel gibt. „Wir müssen gegen Oberg gewinnen und auch mal ein dreckiges 1:0 über die Bühne bringen.“ Ein Sieg bringe auch neues Selbstvertrauen, erklärt Kamp, der stolz darauf ist, dass im Mittelfeld seines Teams drei Juniorenspieler aktiv sind. „Sie sind unsere Zukunft.“

Doch was nütze das gute Mittelfeld, „wenn die Bälle nur von hinten über das Mittelfeld hinweg zu Jan Bergmann und zu Enno Wulfes gekloppt werden“, moniert Kamp, der den Klassenerhalt nicht allein mit Kampf schaffen möchte. „Die Mannschaft muss das spielerische Element noch mehr in den Vordergrund stellen.“

Aber auch der Gast hat sich viel vorgenommen, will punkten. Damit das gelingt, „müssen wir die Schwächen in Wipshausens Abwehr ausnutzen“, fordert Fortunen-Coach Rolf Grüger. Sein Problem ist jedoch, dass er keine Stürmer besitzt, die eine gegnerische Abwehr ständig unter Druck setzen können.

„Zumindest Kevin Badey wird am Sonntag aber wieder dabei sein. Er ist jetzt wieder fit und hat auch schon trainiert“, sagt Grüger, für den diese Partie eine ganz entscheidende ist. „Der Verlierer wird Absteiger Nummer eins sein“, betont er. Dass sein Team es im ersten Jahr nach dem Aufstieg schwer haben wird, war ihm klar: „Wir sind zu jung und zu grün, außerdem fehlt derzeit auch das Selbstvertrauen.“

SV Bettmar - RW Groß Gleidingen (Sonntag, 15 Uhr). SV-Spielertrainer Michael Löckher möchte trotz der zuletzt hohen Niederlagen (2:7 in Stederdorf, 1:7 bei Bosporus) nicht zu negativ in die Zukunft schauen: „Eigentlich stehen wir ja im gesicherten Mittelfeld. Aber bei derzeit vier Absteigern kann es schnell nach unten“, warnt Löckher. „Deshalb müssen wir unbedingt noch ein paar Punkte holen.“

Einfach wird das jedoch nicht, denn nach der Partie gegen Gleidingen bekommt es SV mit dem BSC Bülten, TuS Bierbergen und VfL Woltorf zu tun. Um an diese Aufgaben etwas gelassener herangehen zu können, „müssen wir gegen Gleidingen gewinnen“, fordert Löckher, der wieder auf Christoph Minderlein und Andreas Löckher zurückgreifen kann. Dagegen ist Gerrit Klapproth noch gesperrt.

Mit leeren Händen jedoch wollen die Gäste die Heimreise nicht antreten. Zwar haben die Rot-Weißen weder etwas mit dem Auf- noch mit dem Abstieg zu tun, doch motivieren muss Bernd Bauer seine Spieler trotzdem nicht. „Denn wir haben eine ganz schwache Hinrunde gespielt und uns deswegen vorgenommen, diese Spiele vergessen zu lassen“, erklärt der Coach, dessen Team in 2012 noch ungeschlagen ist. In drei Auswärtsspielen gab es drei Unentschieden, und auf eigenem Platz wurde Bosporus II besiegt.

Morgen steht für Gleidingen nun die vierte Partie in der Fremde in Folge auf dem Programm - „und die wollen wir gewinnen“, erklärt Bernd Bauer.

ma

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