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Der Pokal-Schreck hat Personalsorgen

Fußball-Kreispokal Der Pokal-Schreck hat Personalsorgen

Sensations-Vorjahresfinalist Wipshausen reist in der ersten Runde des Volksbank-Peine-Kreispokals einmal quer über die Bundesstraße 214. Nachbar SV Neubrück hat das reizvolle Los erwischt, der TSV kommt ersatzgeschwächt. Ohnehin stehen am Sonntag (15 Uhr) zahlreiche Derbys an: Blumenhagen etwa erwartet den SSV Plockhorst zum einzigen Duell zweier Teams aus der 1. Kreisklasse.

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Vorjahresfinalist TSV Wipshausen (blau) muss morgen beim Derby in Neubrück zwar auf einige Spieler verzichten, dennoch wäre alles andere als das Weiterkommen gegen den Gegner aus der 3. Kreisklasse eine Überraschung.

Quelle: Büchler

Kreis Peine. Auf zahlreiche Derbys dürfen sich die Fußball-Fans in der Qualifikationsrunde des Wettbewerbs um den Volksbank-Peine-Kreispokal freuen. Die Quali-Runde ist die Zeit für die Teams aus den unteren Spielklassen. Denn sie können gegen höherklassige Mannschaften mit einem Sieg von sich Reden machen. Ein reizvolles Los hat der SV Neubrück erwischt, trifft er doch auf Vorjahresfinalist Wipshausen. Auch in Blumenhagen steht ein Derby auf dem Programm, zu Gast ist der SSV Plockhorst.

SV Neubrück - TSV Wipshausen (Sonntag, 15 Uhr). Sensations-Vorjahresfinalist Wipshausen reist in der ersten Pokalrunde einmal quer über die Bundesstraße 214. Ob man sich in Wipshausen einen ähnlichen Pokallauf wie in der vergangenen Saison vorstellen kann? „Das wäre schön, aber unglaublich schwer zu realisieren“, betont TSV-Kapitän Marcel Denecke. Denn seine Mannschaft habe derzeit Verletzungsprobleme. Unter anderem fällt er selbst aus. „Zudem fehlt unser Stammtorhüter.“ Dennoch: „Wir sind klarer Favorit und sollten weiterkommen“, sagt Denecke. Beide Teams trafen im Vorjahr in einem Testspiel aufeinander - mit dem besseren Ende für Wipshausen.

Wacker Wense - TB Bortfeld (Sonntag, 12.45 Uhr). Zwei Vereine aus der Gemeinde Wendeburg treffen in Meerdorf aufeinander - und auch Schiri Nader Amer (TSV Wendezelle) kommt aus der Nachbarschaft. Das verspricht Spannung, auch wenn Wacker-Obmann Martin Thiemann vor der Partie tiefstapelt: „Bortfeld ist stärker als wir. Ein Sieg für uns wäre eine kleine Sensation.“

Auch der Gegner ist sich der Favoritenrolle bewusst. „Wir werden unser Spiel durchziehen und gewinnen. Denn meine Mannschaft ist in guter Form“, erklärt TB-Coach Garrit Klaproth, der gegen die klassentieferen Wenser nahezu aus dem Vollen Schöpfen kann. Nur Marcel Keienburg fehlt.

Wackers neuer Trainer Martin Wichers hingegen muss etliche Neuzugänge integrieren. „Wir befinden uns im Neuaufbau und werden noch Zeit brauchen. Wenn am Sonntag ein Sieg herausspringen soll, müssten schon viele Räder ineinandergreifen. Aber wir werden alles daran setzen, dem Favoriten ein Bein zu stellen.“

Germania Blumenhagen - SSV Plockhorst (Sonntag, 15 Uhr). „Wir freuen uns auf das Derby“, sagt SSV-Obmann Jan Rzeniecki. „Und endlich ist es mal wieder eine Partie mit Endspiel-Atmosphäre.“ Ähnlich beurteilt auch René Schrader die Situation. Der Germania-Obmann spricht vom Derbycharakter, „auch wenn wir uns abseits des Platzes sehr gut verstehen“, erläutert er.

Verstecken will sich Blumenhagen auf keinen Fall. „Allerdings werden wir nicht auf Teufel komm raus stürmen, sondern mit Bedacht von hinten heraus agieren und auf unsere Chancen lauern“, verrät Schrader. Schließlich habe Plockhorst seine Stärken vornehmlich in der Offensive. „Deshalb müssen wir die Räume eng machen und lange die Null gegen einen sehr erfahrenen Gegner halten“, konstatiert Schrader.

Auch sein Gegenüber hat Respekt. „Ich rechne mit einem starken Gegner. Wir müssen besonders auf Spielertrainer Patrick Tschapke achten, denn er ist immer für ein Tor gut“, mahnt Jan Rzeniecki.

Anker Gadenstedt - SpVgg Groß Bülten (Sonntag,15 Uhr). Für die Gadenstedter ist es das erste Pflichtspiel, wurde das Team doch neu gemeldet. Vier Testspiele hat es bestritten, und in diesen war eine klare Steigerung zu erkennen. Im Gemeindepokal-Wettbewerb verlor Anker 0:8 gegen Münstedt, dann gab es ein 2:5 gegen den BSC Bülten, anschließend gewann Anker gegen Groß Lafferde II (4:2) und den FC Salzgitter (3:1). „Die Mannschaft muss sich erst einmal finden“, erklärt Anker-Trainer Markus Krödel, der sein Team morgen als Außenseiter einstuft.

Entsprechend sieht die Taktik aus: „Wir werden Bülten das Spiel machen lassen und schauen, was passiert“, sagt Krödel.

rue

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