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Der Altmeister verblüffte auch Peines Schiris

Tischtennis: Peiner zum Bundesranglisten-Finale berufen Der Altmeister verblüffte auch Peines Schiris

Große Ehre für zwei Peiner Tischtennis-Schiedsrichter: Klaus-Peter Lange (58) vom MTV Stederdorf und Frank Neubauer (59) vom TSV Hohenhameln durften beim Bundesranglisten-Finale in Hagen am Teutoburger Wald Spiele leiten und das Material der Tischtennis-Asse testen.

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haben Spaß an ihrem Schiedsrichter-Amt: Klaus-Peter Lange (mit gelber Karte) und Frank Neubauer.

Quelle: Christian Meyer

Hagen. „Auch wenn eher die zweite Spieler-Garde am Start war, weil merkwürdigerweise gleichzeitig die Europameisterschaft stattfand - das Niveau war richtig gut“, schwärmte Lange.

Über einen Akteur staunte Lange am meisten - Altmeister Zsolt-Georg Böhm wollte es in Hagen noch einmal wissen und forderte die aufstrebenden Youngster heraus. „Er ist inzwischen 54, aber da war kein Gramm Fett an ihm dran. Und es als Methusalem noch in die Zwischenrunde zu schaffen, war stark. Ihn spielen zu sehen, war ein echtes Highlight für mich“, sagte Lange. Böhm, inzwischen mit grauem Haar, war schließlich in den 80er-Jahren einer der besten deutschen Tischtennis-Spieler und gewann sechs Deutsche Einzel-Meisterschaften.

Jeweils 48 Männer und Frauen hatten in Hagen um den Titel gekämpft. Zweitliga-Akteur Alexander Flemming (Hilpoltstein) und Ex-Nationalspielerin Tanja Krämer (Busenbach) triumphierten. „Insgesamt war es sehr fair. Aber mitunter auch mal verbissen. Einem Spieler musste ich die Gelb-Rote-Karte zeigen und ihn mit einem Punktabzug bestrafen, weil er sich vor Wut das Trikot zerrissen hatte“, schilderte Klaus-Peter Lange.

Für ihn und Frank Neubauer sei der Einsatz das bisher größte Erlebnis ihrer Schiri-Zeit gewesen. Aber es dürften gerne noch mehr Schmankerl dazukommen: „Unser Ziel ist es, mal Spiele in der 1. Liga leiten zu dürfen“, verrät Lange. Bisher ist das Peiner Schiri-Duo am Wochenende vor allem bei Punktspielen in der Oberliga und Regionalliga im Einsatz. Spannend ist aber auch das: „Man ist beim großen Tischtennis einfach näher dran“, sagt Lange.

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