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Den VfB Peine erwischt es zwei Sekunden vor Ende

Hallenfußball, PAZ-Cup Den VfB Peine erwischt es zwei Sekunden vor Ende

Die Anreise aus Spanien hat sich gelohnt: Hohenhamelns Kapitän Jannik Richau kehrte für ein paar Tage von seinem Auslandssemester in die Heimat zurück und kombinierte sich prompt mit dem Fußball-Bezirksligisten gestern Abend zum Sieg in der PAZ-Cup-Gruppe 2.

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Kerem Karasahin (VfB Peine) hebt den Ball über Dungelbecks Torhüter Dany Baumgart. Das Spiel endete 2:2 und beide Teams schieden am Ende aus.

Quelle: Isabell Massel

Noch in der Nacht ging sein Rückflug. Nicht geflogen ist Kreisligist Groß Lafferde - die Teutonia löste das zweite Endrunden-Ticket für die Hallenkreismeisterschaft.

- Der Souveränste: Der Ball lief und der Gegner hinterher. Bezirksligist Hohenhameln kombinierte sich ansehnlich zum Gruppensieg. Entsprechend zufrieden war Trainer Lars Schiller: „Wir haben diszipliniert und ruhig gespielt, mit der nötigen Ballsicherheit. Und wie wir das Torwart-Spiel umgesetzt haben, hat mir gut gefallen“, lobte er. Schiller hatte Holger Brennecke als mitspielenden Keeper aufgeboten. Der hämmerte prompt im ersten Spiel das 2:0 gegen Edemissen in den Winkel. Ansonsten hieß es jedoch bei den Hohenhamelnern: Wenig Gewalt, mehr Pass-Spiel. Erfolgreichster Schütze war Defrim Bytici mit fünf Toren. In der Chancenverwertung sah Coach Schiller aber noch Steigerungspotenzial. Gegen Marathon etwa hatten die Hohenhamelner gleich dreimal Aluminium getroffen. „Wenn wir uns die Effektivität für die Endrunde aufgehoben haben, wäre ich aber auch zufrieden“, scherzte Schiller.

- Der Zweikampf des Abends: Bis zum letzten Spiel duellierten sich die Kreisligisten Groß Lafferde und VfB Peine um das zweite Endrunden-Ticket - mit dem besseren Zitter-Ende für die Teutonia. Zwei Sekunden vor Schluss schoss ausgerechnet Hohenhamelns Bjarne Becker seinen Ex-Klub VfB Peine und seinen Bruder Tjorben aus dem Turnier - ihm war das 3:3 gelungen, das Groß Lafferde den Endrunden-Einzug bescherte. Teutonia-Trainer Uli Kropp jubelte: „Wir haben uns sehr gut verkauft.“

- Die Genießer des Abends: Nach fast zehn Jahren hatten sich die Fußballer des TSV Marathon Peine mal wieder für die Hallen-Kreismeisterschaft qualifiziert - und genossen ihren Auftritt sichtlich. Keeper Yasin Tuna klärte in brenzligen Abwehr-Situationen cool mit Kabinettstückchen, und Team-Senior Michael Klindtworth feierte den Ehrentreffer gegen Hohenhameln mit einem kleinen Tänzchen. Nicht nur dafür gab es Applaus von den Marathon-Fans: „Wir haben einen Kreisligisten geschlagen, einen anderen geärgert und uns gut verkauft - das reicht doch. Es war eine schöne Erfahrung“, bilanzierte Spielertrainer Marek Rönnefahrt.

- Das schönste Tor des Abends: Zwei feine Dribblings mit Torgefahr hatte der Groß Lafferder Kevin Harms zuvor schon hingelegt, doch erst sein dritter Sololauf des Abends war von Erfolg gekrönt. Im Krimi gegen Edemissen machte er den 4:2-Sieg in Ball-Künstler-Manier perfekt. Aus vollem Lauf überlupfte er TSV-Keeper Gökhan Göksen aus kurzer Distanz.

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