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Das "zweite Wohnzimmer" aus Sand gebaut

Volleyball Das "zweite Wohnzimmer" aus Sand gebaut

In jungen Jahren war er Voltigierer, nahm sogar an der deutschen Meisterschaft teil. Mit 17 fand er seine „Lebenssportart“, für die er seitdem viel auf Achse ist. Jürgen Basedow-Clark ist Volleyballer.

„Knapp 15 Stunden pro Woche bin ich für Volleyball unterwegs“, nennt der 47-jährige den Aufwand. So setzt er sich bei VT Union Groß Ilsede als Spieler, Betreuer, Herren- und Jugendtrainer und Obmann der Beach-Volleyball-Anlage ein.

Außerdem ist er Jugendwart der 2007 gegründeten Volleyball-Region Braunschweig, engagiert sich bei Jugend trainiert für Olympia und beim Ilseder Ferienprogramm.

Als „Arbeit“ sieht der selbstständige Freiraumplaner seine nebenberuflichen Aktivitäten nicht. „Durch Volleyball bleibe ich in Form, das Training mit Kindern hält mich jung und die Geselligkeit im Verein macht Spaß“.

Ideologie spielt ebenfalls eine Rolle: „Ich arbeite nicht nur zum Broterwerb. Für mich gilt: Jeder sollte sich in gewisser Weise für die Gesellschaft einbringen“, sagt das Vorstandsmitglied des Ilseder Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen.

Ans Herz gewachsen ist ihm Beachvolleyball, die weitweit populäre Variante des klassischen Volleyballs. Mehr noch: Vor zehn Jahren war er maßgeblich beim Bau und der Planung der Ilseder Beach-Volleyball-Anlage beteiligt, die in Eigenleistung des Vereins am Stadion errichtet wurde.

Weil der zweifache Familienvater damals oft selbst mit „anpackte“, witzelten Freunde: „Da hat sich Base sein zweites Wohnzimmer und sein drittes Kind angeschafft“.

Der gebürtige Solschener nimmt‘s gelassen. „Es war die richtige Entscheidung. Wenn man Kinder für Volleyball begeistern will, kann man sie am besten auf Sand abholen“.

Sein Engagment für Volleyball insgesamt will Basedow-Clark auch in Zukunft aufrecht halten. Als „Volleyball-Verrückten“ sieht er sich trotz des hohen Zeitaufwandes nicht. Allerdings: „Wenn man in diesem Zusammenhang meine Frau fragen würde, wäre die Antwort eine andere“.

jh

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