Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
„Das werde ich so schnell nicht vergessen“

Fußball-Kreisliga „Das werde ich so schnell nicht vergessen“

Der PAZ-Sportbuzzer, der Fußball-Internet-Auftritt unserer Zeitung, ist um eine Rubrik reicher. In „Was war denn da los..?“ nehmen wir regelmäßig eine Mannschaft aus dem Landkreis Peine und aktuelle Ereignisse genauer unter die Lupe. Diese Woche: Rot-Weiß Schwicheldt.

Voriger Artikel
Routinier André Lau und Kapitän Sascha Knap coachen Equord
Nächster Artikel
Reiff trifft doppelt: Hohenhamelns Heimpremiere gelingt

Viel Grund zum Jubeln hatten Schwicheldter am Sonntag, als sie einen 0:4-Rückstand in der Kreisliga-Partie bei Bildung Peine aufholten.

Quelle: rb

Der PAZ-Sportbuzzer, der Fußball-Internet-Auftritt unserer Zeitung, ist um eine Rubrik reicher. In „Was war denn da los..?“ nehmen wir regelmäßig eine Mannschaft aus dem Landkreis Peine und aktuelle Ereignisse genauer unter die Lupe. Diese Woche: Rot-Weiß Schwicheldt.

Wird RW-Spielertrainer Dominik Feer nach der sensationellen Aufholjagd seines Teams am vergangenen Wochenende im Kreisliga-Spiel bei Bildung Peine gefragt, fallen ihm nur zwei Wörter ein: „Unbeschreiblich, unglaublich.“

Die Schwicheldter lagen bereits nach einer halben Stunde aussichtslos mit 0:4 in Rückstand und schafften es dennoch, die Partie noch mit 6:4 für sich zu entscheiden. „Wir waren motiviert bis in die Haarspitzen und wollten, dass es endlich losgeht“, betont Feer. Seine Mannschaft habe sich schon in aller Früh zum Frühstück getroffen und traf am Bildung-Sportplatz geschlossen sogar vor den Gastgebern ein. Und dennoch unterlief den Rot-Weißen ein klassischer Fehlstart in die Partie.

Was in der ersten halben Stunde passierte, ist für Feer nur schwer in Worte zu fassen: „Für einige scheint es schwer gewesen zu sein, die Motivation hoch zu halten. Zumal sich der Anpfiff noch einmal um viele Minuten hinauszögerte.“ Die Rot-Weißen seien unkonzentriert gewesen und spielten katastrophale Fehlpässe, die von der schnellen Offensive der Peiner dankend angenommen und verwertet wurden. „Das hat Bildung stark gemacht, die Peiner haben aus fünf Chancen vier Tore gemacht. Ich habe mich schon während der Begegnung gefragt, was in der Vorbereitung bei uns schief gelaufen sein muss“, schilderte Feer.

Der Wendepunkt im Spiel sei die „berechtigte“ Rote Karte für Bildungs Arek Hallas nach einem groben Foulspiel und eine vergebene Torchance von Marcel Lautenbach zum möglichen 5:0 gewesen. Zudem habe den Rot-Weißen der Anschlusstreffer von Tobias Dreyer kurz vor der Pause sehr gut getan. „In der Kabine haben wir dann taktisch umgestellt und aus der Viererkette eine Dreierkette gemacht sowie auf zwei Spitzen umgestellt“, erläuterte der RW-Coach. Danach sei ein Ruck durch die Mannschaft gegangen - und es fielen Tore. „Man hat gesehen, dass die Köpfe der Bildung-Spieler mit jedem Gegentor immer weiter runter gingen. Am Ende war sogar noch ein höherer Sieg für uns möglich“, meint Feer.

Doch auch nach diesem Krimi und der Tabellenführung in der Kreisliga bleibt RW-Spielertrainer Dominik Feer realistisch. „Es war ein Auf und Ab der Gefühle. Der Sieg war sehr wichtig, um unserem Ziel ein Stück näher zu kommen“, sagt er. Dieses sei ein einstelliger Tabellenplatz mit Option Härke-Pokal-Einzug. Egal, wie die Saison ausgeht, eines steht für Feer jetzt schon fest: „Dieses Spiel werde ich so schnell nicht vergessen - einfach unbeschreiblich!“

jl

Voriger Artikel
Nächster Artikel