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„Das war eine schöne Abwechslung“

Weltmeisterin Stefanie Gottschlich „Das war eine schöne Abwechslung“

Vorfreude und Nervosität war am Sonnabend in den Gesichtern der U12-Mädchen der Fußball-Kreisauswahl abzulesen. Grund: Fußball-Weltmeisterin Stefanie Gottschlich (32) war in die IGS-Halle in Vöhrum gekommen um eine Trainingseinheit zu leiten.

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„Da geht‘s lang“: Stefanie Gottschlich erläutert den Mädchen die nächste Trainings-Übung.

Quelle: rb

Die anfängliche Anspannung bei den jungen Fußballerinnen wich spätestens beim Beginn des Trainings, nicht zuletzt durch die lockere Art der 32-jährigen Weltmeisterin von 2003.

Juniorinnen-Auswahltrainer Reinhard Matschurek zeigte sich nach der Trainingseinheit dementsprechend zufrieden: „Das war für die Mädchen eine schöne Abwechslung zum normalen Training und für den gesamten Frauenfußballsport im Kreis etwas Besonderes.“ Matschurek, der seit Ende 2006 Kreislehrwart und Trainer der U12-Auswahl ist, hatte die Weltmeisterin nach Peine eingeladen und diese sagte prompt zu.

Die Begeisterung war bei den Spielerinnen deutlich spürbar, die diese Chance gerne nutzten, um sich Tipps von der ehemaligen Bundesliga-Spielerin des VfL Wolfsburg zu holen. „Das Training hat mir viel Spaß gemacht. Und Steffi war sehr nett“, sprudelte es nach dem Training aus der 11-jährigen Jule Dissen vom TB Bortfeld nur so heraus.

Gottschlich selbst war von der Motivation und dem Einsatz der Peiner Auswahlmannschaft beeindruckt. „Es ist toll zu sehen, dass die Mädchen auch nach einer Stunde Training dem Ball noch so engagiert hinterhergehen“, lobte sie. „Und ich kann mir gut vorstellen, dass man den einen oder anderen Namen nochmal hören wird“, fügte sie hinzu.

Ihre eigene Karriere musste die gebürtige Wolfsburgerin nach etlichen Verletzungen im Jahr 2006 beenden, bestand kurz darauf jedoch die B-Lizenz als Trainerin.

Auch für sie war die Trainingseinheit eine gelungene Veranstaltung, die sie „jederzeit wiederholen würde“. „Mir macht mein Job zwar viel Spaß, dem Fußball werde ich aber dennoch immer verbunden bleiben“, sagte die 32-jährige, die neben ihrem Beruf bei Volkswagen auch als ehrenamtliche Stützpunkttrainerin in Wolfsburg arbeitet.

Nach dem 45-minütigen Training mit anschließendem Abschluss-Spiel, bei dem auch Gottschlich ihr fußballerisches Können unter Beweis stellte, nahm sich die Weltmeisterin noch ausgiebig Zeit für Fragen und Autogrammwünsche der Peiner Nachwuchs-Spielerinnen.

js

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