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Das vorerst letzte Spiel für Eric Weber

Handball-Oberliga Das vorerst letzte Spiel für Eric Weber

Neun Monate Spielzeit liegen hinter den Oberliga-Handballern. Am Sonnabend ab 19 Uhr heißt es landesweit Abschied nehmen von der Saison 2011/2012 und einigen Akteuren, die die Liga geprägt haben. Einer von ihnen ist SG-Rückraumspieler Eric Weber, der mit 31 Jahren in den Handball-Ruhestand geht.

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Eric Weber passt die Verantwortung an seine Mitstreiter weiter.

Quelle: bt

SG Zweidorf/Bortfeld - MTV Vorsfelde (Sonnabend, 19 Uhr). Seinen Abschied von der Handball-Bühne hatte sich Eric Weber anders vorgestellt. Mit dem Abstieg in die Verbandsliga wollte er nicht Schluss machen. Doch die Entscheidung über seinen Rücktritt hat er schon lange mit sich herumgetragen.

Bereits Ende 2010 war er zu dem Entschluss gekommen, seine Laufbahn im Juni 2011 zu beenden. Damals war noch Mike Mühlenbruch sein Trainer. Nach dem Rücktritt von Mühlenbruch und der Verpflichtung von Michael Reckewell machte Weber noch einmal eine Rolle rückwärts. Schließlich war es Reckewell gewesen, der Weber aus der zweiten in die ersten Herren geholt hatte.

Das ist lange her - genau gesagt elf Jahre. Lang ist es auch her, dass der Rückraumspieler seine Handball-Karriere startete. Mit 13 Jahren fing er an - damals noch beim TB Bortfeld. Obwohl Weber vor allem in jüngeren Jahren zahlreiche Angebote erhielt, blieb er seinem Verein immer treu.

Als seinen größten sportlichen Erfolg bezeichnet er den ersten Aufstieg in die Verbandsliga. „Er kam so überraschend und war deshalb besonders schön“, sagt Weber. Sicherlich hat auch der Aufstieg in die Oberliga seine Spuren hinterlassen. „Aber er stand schon frühzeitig fest und war nicht ganz so emotional wie der Verbandsliga-Aufstieg“, ergänzt der 31-Jährige, der immer im linken Rückraum aktiv war.

„Ich benötige erst einmal eine Auszeit“, sagt Weber und liefert den Grund für seinen Abschied. Schließlich ist er im besten Handballer-Alter. Die letzten Jahre waren aber sehr anstrengend. Weber war als Leistungsträger immer gefordert. Da er nicht nur im Angriff eine Bank für seinen Verein ist, musste er häufig fast durchspielen.

„Sicherlich werde ich dem Handball treu bleiben“, sagt Weber, der in der Vergangenheit schon als Jugendtrainer tätig war. „Im nächsten Jahr möchte ich aber erst einmal nichts machen.“

Wie er sich entscheiden wird, falls während der kommenden Saison die Frage auftaucht, ob er einmal in der ersten Herrenmannschaft aushelfen könnte, will er momentan nicht entscheiden. „Das werden wir dann sehen“, sagt Weber.

Langweilig wird es ihm sicherlich nicht, denn neben Handball ist Tennis seine große Leidenschaft. „Die Punktspielrunde hat bereits begonnen“, verrät Weber und so geht es für ihn ohne Pause sportlich weiter.

bt

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