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„Das ist ein bisschen verkehrte Welt“

Interview mit Wendezelles Mittelfeldregisseur Steven Allerkamp „Das ist ein bisschen verkehrte Welt“

Für den Rest des Jahres muss Fußball-Bezirksligist TSV Wendezelle auf seinen Kapitän Steven Allerkamp verzichten. Im Interview mit der PAZ sprach der Mittelfeldregisseur der Elf von Thomas Mainka über die Aktion, in der er sich verletzte, die Gründe für die Wendezeller Misere, und warum sein TSV seit einiger Zeit einen anderen Fußball spielt als zuvor.

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Steven Allerkamp (weiß) in Aktion: Das wird es erst wieder nächstes Jahr geben.

Quelle: Isabell Massel

Wendezelle. Steven, Sie haben sich am Wochenende im Spiel gegen die Reserve des BSC Acosta am Knie verletzt. Wie ist das passiert?

Nach einem Laufduell kam es zu einem Zweikampf mit meinem Gegenspieler. Er hat mir den Ball fair abgegrätscht, klemmt aber mein Bein ein. Dabei habe ich mir das Knie verdreht.

Waren sie beim Arzt?

Ja, aber erst am Montag. Die Ärztin hat mit mir ein paar Tests durchgeführt. Es ist Gott sei dank nichts gerissen.

Wie lange werden sie dem TSV Wendezelle fehlen?

In diesem Jahr werde ich kein Spiel mehr bestreiten. Ich will nichts riskieren und den Heilungsverlauf abwarten.

Auch ohne Sie muss die Mannschaft nun weiter gegen den Abstieg kämpfen. Warum läuft es derzeit nicht rund?

Unser Trainer hat die Gründe schon richtig erkannt. Wir machen nach hinten zu viele Fehler und sind oft nicht in der Lage die spielerische Überlegenheit auszunutzen und in Tore umzuwandeln.

Stichwort Überlegenheit: Ihre Mannschaft dominiert viele Spiele und Trainer Thomas Mainka sprach von der besten TSV-Mannschaft seit Jahren. Wie sind dann die unkonstanten Leistungen zu erklären?

Das ist ein bisschen verkehrte Welt. Früher waren wir nicht so feldüberlegen und haben auf Konter gelauert. Wir befinden uns in einer Entwicklung.

Inwiefern?

Der TSV war früher eine reine Kontermannschaft. Mittlerweile spielen wir guten Fußball, und das muss auch unser Anspruch sein. Davon abzukehren wäre ein Rückschritt, auch wenn ich nicht ausschließen würde, dass wir das in dieser Spielzeit noch tun werden.

Warum?

Gerade gegen stärkere Gegner können wir uns aus der Lauerstellung heraus behaupten. Das hat man im Spiel gegen die Freien Turner gesehen. Aber insgesamt müssen wir vor keinem Gegner Angst haben - auch nicht mit unserem neuen System. Dass die Liga stärker als die im letzten Jahr ist, war uns klar.

Und was sind die Gründe für die durchwachsene Hinrunde?

Sicherlich spielt es eine Rolle, dass wir selten mit der selben Elf mehrere Spiele am Stück machen konnten.

Was muss sich nun vor dem Derby gegen Arminia Vechelde ändern, damit die Trendwende gelingt?

Wir müssen kompakt stehen. Das Hinspiel macht Mut. Vechelde liegt uns. Aber auch danach haben wir zwei wichtige Spiele gegen Kralenriede und Heeseberg, die wir gewinnen wollen und müssen.

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