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Das größte Lob: Viele Harzer starten

Mountainbike-Rennen bei Handorf Das größte Lob: Viele Harzer starten

Peine. Da haben sie im wahrsten Sinne des Wortes in Peine etwas ins Rollen gebracht: Nach der furios gelungenen Premiere im Vorjahr mit 186 Mountainbikern, haben die Radsportler aus der Eulenexpress-Mountainbike-Gruppe des RSC Wanderlust Peine eine Neuauflage ihres „Fischteichhölle“-Rennens organisiert.

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Das spritzt! Beim Fischteich-Hölle-Rennen in Peine müssen auch die Mountainbike-Youngster durchs Wasser rauschen.

Am Sonntag, 23. Oktober, wird wieder zwischen Handorf und Bülten durch Kieskuhlen gebrettert und durch Uferwasser gestrampelt.

Eins steht schon vorm ersten Startsignal fest: Es wird einen Rekord geben. „Wir haben jetzt bereits mehr Voranmeldungen als Teilnehmer im letzten Jahr“, stellt Mit-Organisator Frank Eggert begeistert fest.

„Fischteichhölle“-Bezwinger Ingmar Koch war nach der Zieleinfahrt im Vorjahr so begeistert, dass er eine Wiederholung wünschte: „Da kommt ihr nicht drum herum“, hatte er gesagt. Doch ob es zur Neuauflage kommt, war trotz der tollen Resonanz und zahlreicher Lobes-E-Mails fraglich. Denn: Einige der Waldbesitzer erlaubten die Nutzung der Strecke nicht wieder. „Das war für uns schwer zu verstehen, wir haben keinen einzigen Schaden angerichtet und das Gelände sauberer hinterlassen als es vorher war“, betont Frank Eggert. Doch dem Organisations-Team vom RSC Wanderlust gelang es, eine veränderte Strecke anzubieten, die es mindestens genauso in sich hat. „Als Verein freuen wir uns, dass es doch einige Wald- und Grundbesitzer gibt, die den Sport unterstützen“, sagt Frank Rothe, der Kopf des Orga-Teams, und lobte in diesem Zusammenhang auch den Angelverein, dessen Kiesteich-Gelände wieder zur Hauptattraktion des Rennens wird.

Durch losen Sand oder Matsch müssen sich die Mountainbiker dort kämpfen. Schwerstarbeit für Waden und Oberschenkel. „Kieskuhle des Grauens“ hat der RSC Wanderlust diese Passage ehrfürchtig getauft. Im Abschnitt „Fischteichhölle“ holen sich die Starter auch nasse Füsse. „Der Ufertrail entlang des Sees ist ein Highlight für jeden Mountainbiker“, schwärmt Mit-Organisator Frank Eggert.

Für Erwachsene werden Strecken von 25, 50 und 85 Kilometer angeboten. „Die 25 Kilometer-Runde bietet jedem die Möglichkeit, mal in den Sport reinzuschnuppern und zu erleben, was man mit einem Mountainbike, das sonst nur die Radwege Peines erlebt, meistern kann“, betont Eggert.

Dass der RSC Wanderlust, der selber zahlreiche Nachwuchsfahrer hat, auch wieder Schüler-Rennen anbietet, war Ehrensache: Die Kleinen strampeln über 1,85 Kilometer, die Älteren über 5,55 oder 9,25 Kilometer. „Die Kids haben dem Event 2016 bereits nach Zieldurchfahrt 2015 entgegengefiebert, so etwas motiviert uns als Organisatoren“, betont Frank Rothe.

Nicht nur Mountainbiker aus der Region haben sich angemeldet. Zahlreiche Starter reisen aus Nordrhein-Westfalen an. Und dass viele Fahrer sogar aus dem Harz kommen, dürfte das größte Lob sein: „Die Strecke hat letztes Jahr bewiesen, Mountainbiken im Flachland ist möglich und macht Spaß“, betont Frank Eggert, der zunächst auf 150 Teilnehmer gehofft hatte. Jetzt sind es schon 188. „Nach nur zwei Wochen hatten wir schon 75 Anmeldungen - das ist der Hammer“, schwärmte Frank Rothe.

Ein paar Plätze sind jedoch noch frei. Bis Sonntag, 16. Oktober, nimmt der RSC Wanderlust noch Anmeldungen im Internet unter www.fischteichhölle.de entgegen. Danach sind Nachmeldungen nur noch am Renntag möglich - sofern noch Platz ist.

„Das Rennen ist für Einsteiger und Profis ein perfekter Jahresabschluss“, findet Olaf Flechtner.

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