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Dank Elfer-Killer Tosun: VfB weiter

Jugendfußball-Bezirkspokal Dank Elfer-Killer Tosun: VfB weiter

Was für ein Krimi! In der 90. Minute die Führung geschossen, in der 94. noch den Ausgleich kassiert, aber im Elfmeterschießen nervenstark geblieben - die A-Jugend-Fußballer des VfB Peine haben die zweite Runde des Bezirkspokals erreicht, rausgeflogen sind dagegen die B-Junioren des VfB und von Arminia Vechelde.

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Ärgerliches Aus: Die B-Junioren von Arminia Vechelde (weiß) unterlagen der TSG Bad Harburg 2:4.

Quelle: im

A-Jugend

BVG Wolfenbüttel - VfB Peine 3:6 nach Elfmeterschießen (3:3/2:2). Torwart-Rückkehrer Lütfü Tosun war Peines Pokal-Held. Er vereitelte im Elfmeterschießen gleich zwei Versuche, einen verschoss Wolfenbüttel. Sein Trainer war sich schon vorab sicher, dass die Elfer-Lotterie für sein Team ausgeht: „Lütfü ist unglaublich stark auf der Linie. Ich war mir sicher, dass er die Entscheidung bringt“, sagte VfB-Coach Swen Schreiber.

Dass es überhaupt zu diesem Nervenspiel kommen musste, begründete Schreiber mit einem „kleinen Schlaf“, den sein Team nach der 1:0 Führung durch Dominik Both eingelegt habe. Danach drehte Wolfenbüttel das Spiel innerhalb von zehn Minuten in eine 2:1-Führung, doch der VfB glich kurz vorm Pausenpfiff aus.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. „Pfosten, Latte und gute Paraden verhinderten Tore für beide Seiten“, schilderte Schreiber. Als Mahmoud Cheikho einen Solo-Lauf in der 90. Minute zur umjubelten VfB-Führung verwertete, sahen die Peiner schon wie der Sieger aus. Doch Wolfenbüttel kämpfte weiter und erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich. Zum Ärger Schreibers: „Der Schiri zeigte nur drei Minuten Nachspielzeit an, doch wir spielten ungefähr zwei Minuten länger“, monierte er. Letztlich sicherte sich der VfB dennoch den Einzug in die nächste Runde. „Insgesamt war es verdient, wir haben eine starke Leistung abgerufen“, freut sich der neue Trainer.

Tore: 0:1 Both (18.), 1:1, 2:1 Brandt (27., 37.), 2:2 Schreiber (44.), 2:3 Cheikho (90.), 3:3 Losing (90.+4).

B-Jugend

FT Braunschweig II - VfB Peine 3:2 (1:2). Zweimal gab der VfB eine Führung aus der Hand. Letztlich zogen die Freien Turner glücklich in die nächste Pokalrunde ein, meinte Peines Trainer Mehmet Yasti: „Braunschweig hatte nicht wirklich Torchancen. Wir haben ein gutes Spiel geliefert.“ Nach der frühen Führung (12.) habe sein Team weitere „Riesen-Chancen“ gehabt, diese jedoch nicht in Zählbares ummünzen können. Trotzdem: Vor allem in der ersten Hälfte sei seine Elf stark gewesen. Nach dem Ausgleich zeigte Yastis Mannschaft jedoch ein anderes Gesicht: „Auf einmal haben wir unser Konzept verloren, haben teilweise emotionslos gespielt. Wir haben im Aufbauspiel viele Fehlpässe gemacht, die wir sonst nicht machen würden“, bedauerte der VfB-Coach, der sich mit seinem Team nun auf die Liga fokussieren kann. „Niederlagen tun immer weh, aber besser wir kassieren sie im Pokal als in der Punktspiel-Saison.“

Tore: 0:1 Grelka (12.), 1:1 Stelzel (23.), 1:2 Khamis (30.), 2:2, 2:3 Konradt (58./76.).


Arminia Vechelde - TSG Bad Harzburg 2:4 (1:2). Arminia-Trainer Mirko Langehein sprach von einer sehr ärgerlichen Niederlage. „Das Spiel hat nicht gut angefangen. Wir bekommen früh das erste Tor, fangen uns zwei Tore nach Standards, verlieren unseren Abwehr-Chef durch Verletzung, und ein unglückliches Eigentor schenken wir uns auch noch ein“, bilanzierte er. Dabei sei sein Team zweimal verdient zum Ausgleich gekommen. Trotz der Niederlage könne man Positives mitnehmen. „Schließlich sind 19 von 22 Spielern neu in der Mannschaft, und man hat gesehen, dass es dafür schon gut klappt“, sagte Langehein.

Tore: 0:1 Riech (9.), 1:1 Müller (24.), 1:2 Brendel (36.), 2:2 Kocak (70.), 2:3 Ebeling (75.), 2:4 Eigentor (80.).

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