Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
DM-Abbruch: Spelly darf erneut ran

U18-Leichtathletik DM-Abbruch: Spelly darf erneut ran

Der Schreck saß auch bei Stabhochsprung-Ass Gwen Spelly von der LG Peiner Land tief. Rettungshubschrauber-Einsatz bei der U18-DM in Mönchengladach: Konkurrentin Leonie Lampe von Bayer Leverkusen war in den Einsprungkasten gestürzt, es bestand der Verdacht auf eine Wirbelsäulen-Verletzung.

Voriger Artikel
Kornmann hat die meisten Stimmen
Nächster Artikel
„Unser Ziel: dass sich die Kulturen kennenlernen“

Gwen Spelly beim Anlauf mit dem Stab. Sie übersprang 3,40 Meter, dann wurde der Wettkampf abgebrochen. Foto: Wolfgang Birkenstock

Quelle: Wolfgang Birkenstock

Die Athletin war ansprechbar, wurde per Helikopter in ein Krankenhaus außerhalb von Mönchengladbach geflogen. Die Jugend-DM wurde erst für zwei Stunden ausgesetzt, danach der Stabhochsprung-Wettkampf endgültig abgebrochen. „Die Athletinnen fühlten sich psychisch nicht mehr in der Lage, den Wettkampf noch einmal aufzunehmen“, erläuterte LG-Vize Hartmut Hoefer, der Gwen Spelly nach Mönchengladbach begleitet hatte.

Inzwischen gibt es gleich zwei gute Nachrichten: Die Wirbelsäule der Leverkusenerin blieb heil, die DM wird wiederholt. „Sie hat offenbar wahnsinnig viel Glück gehabt“, erfuhr Hartmut Hoefer in einer Nachricht des frühenen LG-Stabhochsprung-Asses Robin Pieper, der bei Bayer Leverkusen mit Leonie Lampe trainiert. Die Ärzte attestierten jedoch einen offenen Bruch am Arm.

Bei der kurzfristig für Samstag angesetzten DM-Neuauflage in Bremen wird die Leverkusenerin fehlen. Der Verband hat für die U18-Stabhochspringerinnen noch ein Zeitfenster während der U16-DM-Titelkämpfe gefunden. Start ist um 16.30 Uhr - und Hartmut Hoefer hofft, dass sein Schützling, den Schreck von Mönchengladbach gut verkraftet hat.

Ihr Können hatte die Rötgesbüttelerin dort nur andeuten können. Die Auftakthöhe (3,40 Meter) meisterte Spelly im zweiten Versuch. Aber wie! „Dabei ging ein Raunen durch das Publikum, das war technisch ein ganz starker Sprung. Wie man bei den Stabhochspringern so schön sagt: Sie hat ein Haus über die Latte gebaut. Da waren noch 40 bis 50 Zentimeter Platz.“

Bei 3,50 Meter gab‘s jedoch Probleme. Hoefer: „Da hat sie gehadert.“

Bevor Spelly ihren dritten Versuch absolvieren konnte, passierte das Unglück. Der Wettkampf wurde annulliert, nun fangen alle Athletinnen wieder bei ihrer Einstiegshöhe an.

cm/nik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine