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Cowboyhut trifft türkische Folklore

Migrationsfest Cowboyhut trifft türkische Folklore

„Wir haben uns den Spaß trotz der angekündigten Regenschauer und der zurückgegangenen Resonanz nicht nehmen lassen“, lobte Dogan Öztürk das Migrationsfest, das die Vereine SV Bosporus Peine und VfL Woltorf erneut hervorragend organisierten.

Nach der Premiere im vergangenen Jahr in Woltorf, richtete der SV Bosporus das Fest diesmal auf der Samthude in Dungelbeck aus. Rund 250 Zuschauer verschiedener Herkunft verfolgten am Sonnabend die fairen Fußballspiele zwischen gemischten Mannschaften beider Vereine, genossen Essen und Vorführungen und suchten das Gespräch untereinander.

Ein besonderer Dank galt den Bubis aus Essinghausen, die den VfL in dieser Altersklasse vertraten, da die Woltorfer Kinder anderweitig eingebunden waren.

Im Gegensatz zur Auftaktveranstaltung stand der Fußball aber dieses Mal nicht im Vordergrund.„Dass wir am Sonnabend nicht so fußballfixiert waren ist sehr gut angekommen“, betonte Woltorfs Matthias Opitz, der das Fest gemeinsam mit Dogan Öztürk organisiert hatte. Das Programm, das die beiden zusammengestellt hatten, bot eine Menge Abwechslung.

Bei einem Quiz mussten Fragen zu den beiden Vereinen und deren Heimatländer beantwortet werden. Klar, dass die Köpfe dabei zusammengesteckt wurden, denn welcher Woltorfer weiß schon, wann der SV Bosporus gegründet wurde. Der Klub feiert im nächsten Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Den Buchpreis für die meisten richtigen Antworten gewann Gaby Behrens aus Woltorf.

Ein Integrationswettkampf, Türkische Folklore, Deutscher und Türkischer Volkstanz, Line Dance und Kindertanzen boten abwechslungsreiche Unterhaltung. Alle Darbietenden bekamen großen Beifall. Insbesondere das erstmalig ins Programm integrierte Kinderturnen.

Angeführt von Jannina Koch zeigten die Kinder einen Auszug aus ihrem Repertoire. „Das hat wieder einmal gezeigt, dass der Sport geeignet ist, aktiv Integration zu betreiben“, betonte Mitorganisator und Kreissportbund-Chef Wilhelm Laaf. Grund zur Freude gab ihm die Tatsache, dass der SV Bosporus sich jetzt auch fürs Kinderturnen öffnet und nicht mehr nur der Fußball im Vordergrund steht.

Lecker fanden die Gäste das gegrillte Rindfleisch, das im Fladenbrot oder direkt vom Spieß verzehrt wurde. Das Kuchen- und Salatbuffet war dank der Spenden der Vereinsmitglieder prall gefüllt. Das Angebot, sich schminken zu lassen, nahmen die Kinder gerne an.

Enttäuscht waren die Organisatoren allerdings über die Resonanz. Der große Aufwand, der im Vorfeld betrieben wurde, hätte sowohl aus den beteiligten Vereinen, als auch aus dem Umfeld mehr Besucher verdient.

ua

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