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Cordes genießt Duell mit Olympia-Ass

Badminton-DM Cordes genießt Duell mit Olympia-Ass

Mit Knie-Problemen angereist und trotzdem mit einem starken fünften Platz im Doppel im Gepäck zurückgekommen: Badminton-Ass Nadine Cordes vom Regionalliga-Vizemeister VfB/Ski-Club hat bei der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld das beste Resultat aus Peiner Sicht erschmettert.

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Ordentlich gestreckt: Vor allem im Doppel lief es für Nadine Cordes vom VfB/SC Peine gut. Sie erreichte das Viertelfinale.

Quelle: Ralf Büchler

„Viertelfinale - darüber haben wir uns echt super gefreut. Zumal ich mit meiner Partnerin erst das zweite Turnier gespielt habe“, betonte die 21-Jährige.

Damen-Doppel

Nadine Cordes bildete mit Julia Kunkel (TSV Freystadt) ein Bayrisch-Niedersächsisches-Duo. „Wir kannten uns aus der Jugend. Dass wir zusammengespielt haben, hat sich aber eher zufällig ergeben, da unsere Partnerinnen bei der Deutschen Rangliste ausgefallen waren“, verriet Cordes. Doch es harmonierte. Auch weil Julia Kunkel Kampfgeist zeigt. „Sie fightet wie eine Irre, gibt keinen Ball verloren“, lobte Nadine Cordes.

Nach einem Freilos besiegten die beiden in Runde zwei Annalena Diks (RW Wesel) und Runa Plützer (TV Refrath) in drei Sätzen. Im Entscheidungssatz gelang eine 21:11-Gala. „Wir haben das Tempo hochgehalten, da konnten die beiden dann irgendwann nicht mehr mitgehen und haben Fehler gemacht“, stellte Nadine Cordes erfreut fest.

Im Achtelfinale ließen sich die beiden auch von der erfahrenen 035-Weltmeisterin Claudia Vogelgsang (VfB Friedrichshafen) und Zweitliga-Spielerin Fabienne Köhler (FC Langenfeld) nicht stoppen. Zweisatz-Sieg. „Wir haben die beiden laufen lassen“, schilderte Cordes. Die Partie war übrigens mit Verspätung gestartet, weil die Hallen-Lüftung angesprungen war. Das hätte die Flugbahn der leichten Federbälle unberechenbar gemacht. „Aber wir waren entspannt, die Gegner hat das mehr aufgeregt“, stellte Nadine Cordes fest.

Mit der Medaille vor Augen schlich sich die Aufgeregtheit im Viertelfinale dann jedoch auch bei der Peinerin und ihrer Partnerin ein. „Vor so vielen Zuschauern spielen wir schließlich sonst nicht“, verwies Cordes auf geschätzte 300 Besucher in der Bielefelder Seidensticker-Halle. Die 0:2-Niederlage gegen die Zweitliga-Spielerinnen Linda Efler (TV Emsdetten) und Eva Jannssens (1. BC Beuel) nahm Cordes jedoch gelassen. „Wir waren zufrieden. Unsere Gegnerinnen trainieren bestimmt viermal soviel und sind auch international unterwegs.“

Immerhin zwei erfolgreiche Runden spielte auch Laura Gredner (VfB/Ski-Club Peine) mit ihrer Partnerin Kilasu Ostermeyer (TSV Trittau). Auch die beiden scheiterten an den späteren Deutschen Vizemeistern Efler/Janssens in zwei Sätzen.

Das Schwestern-Duo Hanna Moses (MTV Vechelde) und Lena Moses (BV Gifhorn) musste sich nach einem Krimi-Sieg in Runde eins den erfahrenen Fabienne Köhler/Claudia Vogelgsang geschlagen geben.

Mixed

Drei Peiner Mixed traten an, für alle drei kam das Aus in der Auftaktrunde. Nadine Cordes hat die Partie trotzdem genossen, denn sie und ihr Berliner Partner Philipp Salow (SV Brauereien) bekamen es mit dem siebenfachen Deutschen Einzel-Meister und Athen-2004-Olympioniken Björn Joppien (FC Langenfeld) zu tun, der mit Nationalspielerin Fabienne Deprez (BV Gifhorn) die deutlich jüngere Konkurrenz noch einmal aufmischte. „Das war schon ein Erlebnis, gegen die beiden zu spielen. Björn ist riesig, mit seiner Reichweite war an ihm am Netz kein Vorbeikommen“, stellte Cordes fest.

Lospech hatten auch Lucas und Laura Gredner (VfB/Ski-Club Peine), die es gleich mit Denis Nyenhuis und Jennifer Karnott vom Zweitligisten TV Refrath zu tun bekamen. Die Peiner gewannen zwar Satz eins mit 21:18, „doch ihre Gegner konnten durchgehend hohes Tempo gehen“, erklärte Klubkollegin Cordes die Dreisatz-Niederlage.

Ebenfalls zumindest einen Satz gewannen Hanna Moses und Wolf-Dieter Papendorf (SG Vechelde/Lengede) gegen Thorsten Hukriede und Lena Fischer (BV Wesel).

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