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Comeback nach Kreuzbandriss, und gleich „Spieler der Woche“

Fußball: PAZ-Sportbuzzer Comeback nach Kreuzbandriss, und gleich „Spieler der Woche“

Mit 38 Prozent der Stimmen wählten die Nutzer unseres Fußball-Internetangebots PAZ-Sportbuzzer Groß Lafferdes Lukas Kleinert zum „Spieler der Woche“. Er landete knapp vor VfB-Peine-Akteurin Michaela Mörtzsch (34) und Bosporus Spielmacher Burak Acun (13).

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Nach langer Verletzungspause kann Lukas Kleinert (blauer Dress) wieder bei Kreisligist Groß Lafferde mitmischen.

Quelle: rb

Ganze acht Monate musste Lukas Kleinert auf sein Comeback warten. Im März dieses Jahres zog er sich bei der Kreisliga-Begegnung in Woltorf einen Kreuzbandriss zu. Welch Ironie, dass ihm in diesem Spiel vier Tore gelangen und er damals ebenfalls im PAZ-Sportbuzzer zum „Spieler der Woche“ gewählt wurde. Am vergangenen Sonntag in der Partie bei Aufsteiger Eixe war es in der 70. Minute dann soweit - Kleinert wurde für Benjamin Ohmes eingewechselt. „Ich habe mich sehr auf diesen Moment gefreut und habe bei der Krankengymnastik lange daraufhin gearbeitet“, erzählt der 25-jährige Elektromonteur.

Es dauerte nur fünf Minuten, da versenkte er den Ball zum ersten Mal im Netz. In der Nachspielzeit entschied er mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 das Spiel. „Ich wusste gar nicht wie ich jubeln soll. Mit zwei Toren habe ich niemals gerechnet, sondern war einfach froh, wieder auf dem Platz zu stehen“, freut sich Kleinert, der in Braunschweig wohnt.

„Ein wenig Angst in Zweikämpfen ist nach diesem Eingriff zwar noch da, aber ich werde es mir erarbeiten, dass diese bald weggeht. Es hat einfach super Spaß gemacht“, sagte Kleinert, der bereits seit der C-Jugend für die Groß Lafferder aktiv ist. Seine Zielsetzung für den Rest der Saison sei klar: „Es wäre schön, am Ende unter den Top 5 zu stehen und sehr weit im Kreispokal zu kommen. Ich habe mich darüber geärgert, dass ich den Kreispokal-Sieg im Sommer versäumt habe.“

Sollten die verletzten Spieler nach und nach zurückkommen, sei dies ein realistisches Ziel. „Unsere Robustheit ist unsere Stärke. Ich glaube nicht, dass man gerne gegen uns spielt“, beschreibt Kleinert die Stärken seines Teams.

Seine eigene Stärke holt er sich vor den Spielen, indem er Zeit mit seiner Familie verbringt. „Dass eine oder andere koffeinhaltige Getränk ist auch nicht verkehrt“, sagt Kleinert mit einem Schmunzeln.

jl

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