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Clauener leisten sich zwei Fehlschüsse

Bogensport-Regionalliga Nord Clauener leisten sich zwei Fehlschüsse

Jetzt stecken sie ganz unten: Als Tabellenvorletzter sind die Bogensportler des BSC Clauen zum zweiten Wettkampftag nach Neustadt am Rübenberge gereist. Mit drei bis vier Siegen wollten sie den Sprung ins Tabellenmittelfeld schaffen. Doch daraus wurde nichts. Der ehemalige Bundesligist erzielte nur zwei Erfolge und rutschte auf den letzten Rang ab.

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Meike Gottwald (BSC Clauen) schoss gut, konnte das Abrutschen auf den letzten Platz aber auch nicht verhindern.

Quelle: bt

Ohne den verhinderten Gerhard Gefäller kassierten die Clauener zum Auftakt eine 204:215-Niederlage gegen den SV Jeersdorf. Neben Michael Schönbach und Dennis Pielok rutschte Meike Gottwald ins Team. „Ich habe zum Auftakt eines Wettkampftages immer Schwierigkeiten, meinen Rhythmus zu finden“, sagte Gottwald, die im weiteren Verlauf des Tages immer stärker wurde und sich zu einer Stütze ihres Teams entwickelte. „Sie hat ihre Aufgabe sehr gut gemacht“, meinten auch die Trainer Hartmut Kaune und Hartmut Kese, die Gottwald aus der zweiten Mannschaft hochgezogen hatten, nachdem der Ausfall von Gefäller feststand.

Ohne Gottwald, aber dafür mit Timm Bewig schafften die Clauener gegen den großen Meisterschaftsfavoriten NJK Hannover eine Sensation. Mit 215:213 wurde das zweite Match des Tages überraschend gewonnen. „Diese Punkte hatten wir nicht einkalkuliert“, sagte Kaune. Dessen Team legte gegen den SV Klein Wesenberg nach. Mit 198:189 gewann der BSC die Partie.

Auch gegen den BSC Nordheide und den BSC Wendisch-Evern waren Siege möglich. Doch das Clauener Trio erlaubte sich in beiden Begegnungen einen Fehlschuss. So ging die Partie gegen Nordheide mit 209:218 ebenso wie die gegen Wenisch-Evern mit 202:215 verloren.

Deutlich besser lief es gegen den SV Querum II. 213 geschossene Ringe reichten aber nicht zum Punktgewinn, da Querum sieben Zähler mehr erreichte. Im letzten Match des Tages sollte im Kellerduell gegen Sagitto Delmenhorst der dritte Sieg des Tages her. „Leider haben die Delmenhorster ausgerechnet gegen uns sehr sicher die Pfeile in die goldene Mitte geschossen“, klagte Hartmut Kaune nach der 207:219-Niederlage.

„Jetzt dürfen wir uns an den letzten zwei Wettkampftagen keine Schwäche mehr erlauben. Nur dann können wir den Abstieg verhindern“, sagte Kaune abschließend. Am 9. Januar in Reinfeld und am 6. Februar in Barendorf kann er dann auch wieder auf Gerhard Gefäller zurückgreifen.

Hartmut Butt

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