Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Clauen mit unterirdischer Leistung

Volleyball-Bezirksliga Frauen Clauen mit unterirdischer Leistung

Gänzlich leer gingen die Peiner Volleyballerinnen in den Bezirksligen aus: Auswärtsniederlagen gab es für die VSG Stederdorf/Wipshausen II, die VSG Vallstedt/Vechelde und den TSV Clauen/Soßmar.

Voriger Artikel
20:9-Führung reicht dem MTV nicht zum Sieg
Nächster Artikel
Jamil Omar: „Ich hatte mir mehr erwartet“

Vorbei am Block: Wie in dieser Szene aus dem Spiel gegen Müden-Dieckhorst gelang den Frauen der VSG Stederdorf/Wipshausen (hinten) beim MTV Gifhorn nicht viel.

Quelle: Isabell Massel (Archiv)

Bezirksliga 12

MTV Gifhorn II - VSG Stederdorf/Wipshausen II 3:0 (25:12, 25:12:25, 25:10). „Durch den Sieg gegen Uetze sind wir voller Optimismus nach Gifhorn gefahren“, erklärte VSG-Spielerin Astrid Gresch. Doch die Vorsätze, von Anfang an Druck zu machen und einen guten Mittelblock zu stellen, „gelangen uns nur zu Beginn des ersten Satzes“, gestand Gresch. „Im weiteren Verlauf gab es dann bei uns deutliche Schwächen im Zusammenspiel, so dass wir durch den mangelhaften Spielaufbau nicht genügend Druck ausüben konnten“, erläuterte Gresch.

Hinzu seien viele individuelle Fehler gekommen. „Und trotz der Bemühungen, durch Auswechselungen und veränderte Aufstellungen ins Spiel zu kommen, ist uns das nicht gelungen“, berichtete Astrid Gresch. Entsprechend souverän gewannen die Gifhornerinnen mit 3:0.

MTV Gifhorn - VSG Vallstedt/Vechelde 3:1 (25:21, 23:25, 25:11, 25:16). Der erste Satz verlief zwar ausgeglichen, das bessere Ende jedoch hatte der MTV. „Das hat unseren Ehrgeiz und Kampfgeist geweckt“, sagte VSG-Spielerin Janine Kohl. Insbesondere Wiebke Weber habe als Libera stark gespielt, lobte sie. „Dank der guten Abwehrleistung mit Punktgewinnen aus den langen Ballwechseln gelang uns dann der Satzgewinn.“

Anschließend habe es jedoch einen Einbruch gegeben, bedauerte Kohl. „Nach dem 1:11-Rückstand schien der Satz in den Köpfen schon sehr früh abgeschrieben zu sein. Es fehlte an Willen in der Annahme und Kreativität im Angriff, so dass wir es Gifhorn zu einfach machten“, erklärte Kohl. Besser wurde es im vierten Durchgang. „Da haben sich alle noch einmal zusammengerissen und wieder gekämpft“, sagte Kohl. Zudem sorgten Melissa Bock und Julia Wittekopf für neuen Schwung - doch all das vermochte die Niederlage nicht zu verhindern.

Fazit: „Im gesamten Spiel spiegelte sich die Trainingssituation der vergangenen Wochen wider. Ziel muss es nun sein, das Team in uns wieder zu wecken.“

Bezirksliga 10

TSV Klein Berkel - TSV Clauen/Soßmar 3:1 (25:14, 25:19, 15:25, 25:6). „Satz eins, zwei und vier waren eine absolute Katastrophe“, schimpfte Clauens Coach Christian Hansen. Die Annahme habe nur bedingt funktioniert, „obwohl die Aufschläge der Gastgeberinnen weder hart noch platziert waren“, sagte er. Außerdem seien im Angriff die Bälle im Minutentakt ins Aus geschlagen worden. „Klein Berkel lebte ausschließlich von der starken Abwehr, die Punkte haben wir zu 90 Prozent für den Gegner gemacht“, haderte Hansen.

Zufrieden war er nur mit Satz drei. „Da haben wir mit druckvollen Aufschlägen die Gastgeberinnen aus dem Konzept gebracht. Warum es jedoch im vierten Satz einen totalen Einbruch bei uns gab, kann sich niemand erklären. Denn eigentlich hatte das Team durch den Satzgewinn nun die nötige Sicherheit, aber eine Reaktion blieb aus - es war eine unterirdische Leistung“, ärgerte sich Christian Hansen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine