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Christoph coacht Mutter Karin Deyerling zum Sieg

Deutsche-Kegel-Meisterschaften Christoph coacht Mutter Karin Deyerling zum Sieg

Vier Tage lang wurde im Braunschweiger Kegelzentrum an der Breiten Riede die Deutsche Meisterschaft auf Dreibahnen ausgetragen. In 13 Disziplinen teilten sich 21 Vereine 39 Medaillen. Peine war mit einem Meistertitel und vier Top-Ten-Platzierungen dabei.

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Bewies starke Nerven und verteidigte ihren Titel: Karin Deyerling.

Quelle: rb

Die erfolgreichsten Vereine der deutschen Meisterschaften waren: Hamburg (3 Gold), Bielefeld (1 Gold, 1 Silber, 2 Bronze), Salzgitter (2 Gold, 1 Silber) und Berlin (1 Gold, 2 Silber, 1 Bronze).

Top-Ten-Plätze

Am ersten Tag wollte sich der Peiner Norbert Krause, Deutscher Meister von 2007, in der Herren-C-Klasse erneut ganz vorne einreihen. Am Ende fehlten ihm in einem leistungsdichten Teilnehmerfeld sieben Holz an Bronze und neun an Silber. Platz sieben erreichte er mit 790 Holz (291-271-228).

Gegen 19 Konkurrentinnen spielte sich die Juniorin Svenja Schade unter die ersten Zehn. Dabei gelang ihr auf den abschließenden Classicbahnen das zweitbeste Einzelergebnis ihres Wettbewerbes. Sie spielte 768 Holz (286-276-229).

Mannschaften

„In stärkster Besetzung hätten wir um Gold mitgespielt. Für Bronze fehlten uns ganze acht Holz“, meinte Sportwart Dirk Christiansen zum Abschneiden der Peiner Damen-Auswahl. Mit 3149 Holz landete sie auf Rang fünf, ihr fehlten am Ende 38 Holz für Gold.

Diese spielte Hamburg mehr mit insgesamt 3187. Titelverteidiger Hagen musste sich nach 3173 Holz mit Silber zufrieden geben vor Kiel (3157). Der Mitfavorit Bielefeld (3114) landete auf Rang acht und das zweite Niedersachsenteam Wolfsburg blieb mit 3099 Holz chancenlos auf Rang 10.

Peiner Ergebnisse: Hartleib (757/293-256-208), Lohmann/Schade (808/303-263-242), Wichmann (793/300-266-227), Falldorf (791/300-280-211).

Auf Rang sechs mit 59 Holz zu wenig für Bronze landete die Herrenauswahl. „Wir haben uns aber recht gut aus der Affaire gezogen und immerhin Mitfavoriten hinter uns gelassen“, so die Bilanz des Peiner Sportwartes Dirk Christiansen. Die Braunschweiger Auswahl nutzte den Heimvorteil zum Gewinn der ersten und einzigen Medaille mit 3328 Holz vor Berlin (3263).

Ergebnisse: Engel (800/309-273-218), Kohnert (809/293-284-232), Christiansen (814/305-279-230), David (762/288-266-208).

Gold-Medaille

In Wolfsburg war Karin Deyerling im Vorjahr in der Damen-A-Klasse unbedarft und ohne Leistungsdruck angetreten und hatte bei ihrem ersten Auftritt in dieser Klasse den Titel mit 826 Holz geholt. In diesem Jahr waren an die Stelle der Unbekümmertheit große Erwartungen und Stress getreten, und das machte sie unruhig und nervös bis in die Haarspitzen.

Doch davon merkten die zahlreichen mitgereisten Kegeltouristen bei ihrem Auftritt nichts. Im Gegenteil. Im letzten der fünf Durchgänge begann sie meisterlich. Auf Bohle spielte sie Wettkampfbestleistung, ebenso wie danach auf Schere.

Spannend machte sie es auf den abschließenden vier Classicbahnen. Mit einigen gefürchteten langen Dreien stockte ihr Durchmarsch zu Gold. Aber der 101. Wurf brachte eine umjubelte Neun, und mit einer „doppelten Beckerfaust“ zeigte sie, dass alles wieder rund lief.

Nach dem 111. Wurf - ebenfalls eine satte Neun - sicherte sie ihren Vorsprung ohne Fehlwurf vor der Verfolgerin Stephanie Zydeck (Uelzen, 806). Der Erfolg war auch ein Familien-Produkt: Während ihres Goldlaufs wurde Karin Deyerling ruhig und zuverlässig gecoacht von ihrem Sohn Christoph.

Geschichte

Mit 821 Holz (306-285-230), das sind 101 Holz über Schnitt, trug sich Karin Deyerling zum zweiten Mal in die Siegerliste auf Dreibahnen ein, und damit zum 15. Titelgewinn für ihren Verein seit 1933. In dieser Disziplin konnte Hela Hillegeist zwischen 1968 und 1972 viermal den Titel holen.

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