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Christof Jez: „Das bisher schwierigste halbe Jahr"“

1. Fußball-Kreisklasse: Viktoria Woltwiesche II Christof Jez: „Das bisher schwierigste halbe Jahr"“

Nur vier Punkte hat die zweite Mannschaft von Viktoria Woltwiesche Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Dazu kommt, dass die personelle Situation in den drei Herrenmannschaften alles andere als einfach ist.

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In der Hinrunde ein eher seltenes Bild: Jubelnde Viktorianer.

Quelle: Viktoria

„Dass wünsche ich wirklich niemandem. Wir müssen zusammenarbeiten und zusehen, wie wir Woche für Woche die Spieler verteilen“, sagt Viktoria-Spieler Christof Jez.

Zumindest sei die Viktoria-Reserve bei der Suche nach einem Nachfolger für den in der Hinrunde von seinem Amt zurückgetretenen Nikolai Zemitis auf einem guten Weg und werde den neuen Coach in naher Zukunft vorstellen.

Im PAZ-Sportbuzzer-Interview beantwortete Abwehrspieler Christof Jez sechs Fragen im „Wintercheck“ der Teams aus der 1. Kreisklasse.

Meine Bilanz der Hinrunde: „Es ist das bisher schwierigste halbe Jahr, das ich hier erlebt habe. Es ist sehr viel passiert und es war ein drunter und drüber, aber ich denke, dass wir das Beste daraus gemacht haben.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Eike Slodczyk ist für mich der Kopf des Teams, ein richtiger Leader. Wenn er in diesem und den ganzen letzten Jahren auf dem Platz stand, dann hat er immer vollen Körpereinsatz und Siegeswillen gezeigt.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Da kann man fast das ganze Team nennen. Es ist bei allen nicht viel zusammengelaufen. Unser Kapitän Max Drescher musste die halbe Hinrunde zum einen wegen Verletzungen, zum anderen wegen seines Studiums aussetzen. Deswegen ist er für mich der Pechvogel der Hinrunde.“

Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Ich habe noch die Begegnung in Münstedt im Kopf. Dort waren wir zunächst die bessere Mannschaft und haben uns dann durch Schiedsrichterentscheidungen herunterziehen lassen und die Begegnung noch verloren - ein Sinnbild für die ganze Hinrunde. Wir haben die Fehler meist bei anderen gesucht, anstatt uns auf das eigene Spiel zu konzentrieren.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Ich hoffe, dass wir nicht absteigen. Es wird sehr schwer, weil wir öfter Spieler an die erste Herrenmannschaft abgeben werden. Die ‚Erste‘ eines Vereins hat nun einmal Vorrang. Wir müssen zusammenhalten und wenn wir das schaffen, dann bleiben wir auch in der Liga. Es wird nicht einfach, aber mit einem neuen Coach können wir einen Grundstein legen, und ich bin zuversichtlich, dass wir das packen werden.“

Meine persönliche Zukunft: „Ich hoffe, dass sie in Woltwiesche weitergeht. Als mich Daniel Schierding anrief und ich in der ersten Mannschaft aushelfen durfte, habe ich seit langem wieder richtig Spaß am Fußball gehabt. Es wäre schön, wenn alle meine Freunde aus der Reservemannschaft der Viktoria auch im kommenden Jahr die Treue halten. Aber bis jetzt ist alles offen.“

Info:

Drei Spieler wechseln nach Lengede

Zugänge: „Benny Buhe wird aus der dritten Mannschaft dazu stoßen. Aufgrund der personellen Situation steht die dritte Mannschaft in der Schwebe. In den kommenden beiden Wochen entscheidet sich, wie es weiter geht“, sagt Jez.

Abgänge: „Timo Eckert, Onur Özsoy und André Wrede werden sich der Reserve des SV Lengede anschließen. Sven Knappe stößt zum Kader unserer Ersten hinzu und Kai Bender zieht es nach Handorf. Ex-Coach Nikolai Zemitis hat bereits während der Hinrunde sein Amt zur Verfügung gestellt.“

jl

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