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Christina Winkler lässt der Konkurrenz keine Chance

Golf, Clubmeisterschaft in Edemissen: Christina Winkler lässt der Konkurrenz keine Chance

Sie sind die eigentlichen Höhepunkte des Jahres im Golfclub Peine-Edemissen: Die Turniere um den Clubmeister und die Clubmeisterin in den verschiedenen Altersklassen. Bei den Männern siegte Tobias Hense, bei den Frauen ließ Christina Winkler der Konkurrenz keine Chance.

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Die Sieger, Zweit- sowie Drittplatzierten der Clubmeisterschaften in Edemissen.

Quelle: Bärbel Desch

Edemissen. Sie sind die eigentlichen Höhepunkte im Golfclub Peine-Edemissen: Die Turniere um den Clubmeister und die Clubmeisterin in den verschiedenen Altersklassen. Und hat im Laufe des Jahres ein jeder einmal die Chance, die Nummer Eins in einem Turnier zu werden, wenn nach Stableford gezählt wird, so schaffen es bei den Clubmeisterschaften nur die Besten, ihren Namen auf der Tafel im Foyer verewigt zu sehen.

Zum Auftakt wurden die Gewinner der männlichen Jugend (bis 18 Jahre) ermittelt, wobei zweimal 18 Loch gespielt wurden. Am Ende gewann Patrick Ruhl-Klaar mit 157 Schlägen vor Paul Hense (163) und Bennet Bluhm (182) – in Runde eins hatte Hense noch einen Schlag vor Ruhl-Klaar gelegen. Dieser lief aber anschließend zu Höchstform auf und ließ mit nur 76 Schlägen Hense hinter sich und bestätigte damit sein Ergebnis vom Vorjahr.

Die weibliche Jugend (bis 18 Jahre) spielte zweimal 9 Loch. Hier verteidigte Maja Fee Kortenacker (104) ihren Titel vor Emma Hense (114) und Jennifer Karge (126).

Gute Leistungen boten auch die jungen Golfer bis 12 Jahre. Sie spielten 9 Loch nach Stableford. Zwar wurde Jamie Seffer mit 9 Brutto- und 37 Nettopunkten Bruttosieger und hat jetzt ein echtes Handicap von 35,5, aber Hannes Kurth spielte sich mit 40 Nettopunkten auf Platz eins und verwies damit den Vorjahressieger Jamie Seffer auf Rang zwei, gefolgt von Patrick Bünning.

Die Senioren und Seniorinnen (ab 50) spielten jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Tagen 18 Loch. Hier verdrängte Nazir Atassi mit 166 Schlägen den Titelinhaber Ingolf Kortenacker vom Thron (168). Bronze ging an Frank Wrede (176). Bei den Damen siegte Beate Kahlert (171) vor Christel Bögeholz (174) und Birgitt Wuttke (192).

Bei den Super-Senioren und -Seniorinnen (ab 65) machte Jürgen Meyer das Rennen mit 183 Bruttoschlägen vor Heinz-Joachim Ritter (185) und Jürgen Kasten (187). Silvia Sandmann schaffte den Sieg bei den Damen mit 195 Brutto vor Ruth Hoyer (206) und Veronika Schulze (207). Auch hier wurden zwei Runden über jeweils 18 Loch gespielt.

30 Jahre alt muss man sein, um bei den Jungsenioren (bzw Jungseniorinnen) mitzuspielen. Und es ging knapp zu, der Titel wurde erst im Stechen entschieden. Lag in Runde eins Carsten Winkler mit 84 Brutto einen Schlag vor Björn Lange, holte dieser am folgenden Tag auf und lag mit einem Schlag (87) vor Winkler. Im Stechen sicherte sich Lange dann mit 172 Brutto den Sieg, gefolgt von Winkler (172) und Torsten Lauenstein (178).

Bei den Damen ging es nicht ganz so dramatisch zu. Zwar lagen auch hier nach dem ersten Tag die Ergebnisse mit drei und fünf Schlägen Unterschied eng beisammen, doch am Ende sicherte sich Silke Ehlert souverän den Titel mit 170 Brutto vor Maggy Ossada (182) und Beate Hense (188).

Die Königsdisziplin jedoch ist das Spiel um den Titel des Clubmeisters und der Clubmeisterin. Drei Runden (54 Bahnen) müssen an zwei Tagen absolviert und dabei knapp 30 Kilometer zurückgelegt werden. Am Samstag nach der ersten Runde konnte das Ergebnis bei den Männern kaum knapper sein: Patrick Ruhl-Klaar und Felix Ensberg lagen schlaggleich (je 79) vor Tobias Hense (80).  Nach dem zweiten Durchgang hatte sich Hense aber mit einer 74iger Runde einen komfortablen Vorsprung erspielt vor Lange (80) und Stefan Sattler (81). Am Sonntag spielte Hense souverän weiter und sicherte sich mit einer 76er Runde und 230 Gesamtschlägen ungefährdet den Titel vor Felix Ensberg (241) und Sattler (245).

Bei den Damen lag Christina Winkler von Anfang an mit großem Abstand vorn. Sie hat nach der Babypause zu ihrer alten Form zurückgefunden und sicherte sich ganz souverän Platz eins (229) vor Wiebke Kleinschmidt (270) und Beate Kahlert (270).

Von Bärbel Desch

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