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Christiansen so gut wie noch nie

Kegel-DM auf Dreibahnen Christiansen so gut wie noch nie

Vier Tage lang war die Kegelsporthalle in Wolfsburg/Reislingen Austragungsort der Deutschen Meisterschaft auf Dreibahnen. In elf Disziplinen teilten sich 20 Vereine die Medaillen. Der Peiner Dirk Christiansen (Flotte Neun) holte Bronze in einem hoch dramatischen Finale.

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Sieger (von links): Marcel Corzilius, André Krause, Dirk Christiansen.

Vier Tage lang war die Kegelsporthalle in Wolfsburg/Reislingen Austragungsort der Deutschen Meisterschaft auf Dreibahnen. In elf Disziplinen teilten sich 20 Vereine die Medaillen. Der Peiner Dirk Christiansen (Flotte Neun) holte Bronze in einem hoch dramatischen Finale.

Männer

Von den ersten Bohlekugeln an spielte Christiansen im Medaillenbereich mit. Vor den abschließenden Classicbahnen lag er noch in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld auf Rang vier, aber dann spielte er wie in Trance das beste Ergebnis auf Classic, machte einen Platz gut, verpasste allerdings Gold um ein Holz. Marcel Corzilius (Braunschweig) hatte ebenfalls 888 Holz gespielt, und der Berliner Ausnahmekegler André Krause war am Ende erleichtert über seine 889 Holz, die ihm den Titel sicherten. Christiansens Bronze-Leistung: 327 auf Bohle, 294 auf Schere und 268 auf Classic.

Der 43-jährige Sportwart des Peiner Kegler Vereins und Dauerteilnehmer an Landes- und Deutschen Meisterschaften hat damit seine beste Einzelplatzierung seit Beginn seiner Kegelkarriere vor 26 Jahren erreicht.

Weniger Glück hatte Norbert Krause (Herren B), der Deutsche Meister des Jahres 2007 in dieser Disziplin. Schon auf den Bohlebahnen setzte er sich im Mittelfeld fest und konnte sich auch auf den folgenden acht Bahnen nicht in die Medaillenränge spielen. Seine Ergebnisse: 822 Holz (303-295-219). Den Titel holte sich Hans-Werner Krumpe (894). Bronze lag für den Peiner 51 Holz entfernt.

Christoph Deyerling (Junioren) spielte sich schon frühzeitig in die „Top Ten“. Sein Ergebnis auf Rang neun: 816 (310-281-225). Gold holte sich der Hamburger Götz Wohlgemuth (892) vor dem Ex-Clauener Tobias Kirchhoff (881). Dieser versprach: „Dreibahnen ist nur die Kür. Die Pflicht kommt in Delmenhorst bei der DM auf Bohle.“

Das Peiner Männerteam war in den Teilnehmerkreis nachgerückt, konnte aber nicht in die Verteilung der Medaillen eingreifen. 3061 Holz spielten: Ch. Deyerling (754), David (755), D. Christiansen (783), Kohnert (769) und Yannic Beckmann (Ersatz).

Gold ging an Braunschweig (3211) in der Besetzung Corzilius (820), Storsberg (787), Freienberg (790) und Probst (814). Nur ein Holz weniger, und damit Silber, erspielte sich Berlin. Aufgrund eines technischen Defektes und nach einer einstündigen Pause wurden nur drei Classicbahnen gespielt.

Frauen

Petra Hartleib (Damen A) hatte sich zu ihrem 25-jährigen Meisterschaftsjubiläum nur einen Platz unter den 10 Besten vorgenommen. Mit 816 Holz (310-281-225) gelang ihr das recht sicher. Für Bronze fehlten ihr ganze 11 Zähler.

In der Juniorinnen-Klasse mussten sich die amtierende Landesmeisterin Viviane Christiansen (813 / 298-285-230) auf Rang sieben und Svenja Schade (796 / 290-273-233) im Mittelfeld geschlagen geben. Gold holte sich die Vierte der Landestitelkämpfe, Yvonne Hinsemann / Hannover, mit 859 Holz (323-289-247).

  • Vom 12. Juni an steigt in Delmenhorst mit der Deutschen Meisterschaft auf Bohle die letzte Großveranstaltung der Kegelsaison.

hst

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