Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Calamita schießt Meister-Tor

Eintracht Braunschweig Calamita schießt Meister-Tor

Eintracht Braunschweig ist Drittliga-Meister! Vorzeitig schafften Braunschweigs Fußballer auch dieses Ziel. Das 2:1 (0:0) gegen den VfB Stuttgart II war aber ein hartes Stück Arbeit gewesen.

Voriger Artikel
Bildung lässt Ölsburg 
keine Chance
Nächster Artikel
Jahnern gelingt die Revanche

Riesen-Jubel: Matthias Henn (links) und Mathias Fetsch (rechts) feiern Benjamin Kessels Tor.

Quelle: Photowerk

Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit traf Marco Calamita nach scharfem Pass von Damir Vrancic zum Sieg. „Solche Pässe kann fast nur Damir spielen. Ich hätte mir schon früher mehr davon gewünscht“, sagte der Torschütze, der bei der Eintracht keinen neuen Vertrag bekommt. Von den Chancen her war der Sieg hochverdient, Braunschweig hatte 14:0 Eckbälle und hochkarätige Gelegenheiten – etwa durch Vrancics Freistoß (13.), Benjamin Kessels Kopfball (39.), Domi Kumbela (49.) oder Mathias Fetschs Heber (57.). Doch in Führung waren die Stuttgarter gegangen.

Raphael Holzhauser traf nach einem Konter, bei dem sich die Braunschweiger Defensive nicht gut angestellt hatte (54.). Ansonsten bekam Ersatzkeeper Daniel Davari nicht viel zu tun, die Eintracht dominierte die Partie klar. Den Ausgleich erzielte dann ausgerechnet der einzige Stammspieler, der bislang noch gar nicht getroffen hatte: Benjamin Kessel köpfte eine von Kumbela verlängerte Vrancic-Ecke ins Netz (62.). Damit ist der Rechtsverteidiger Eintrachts Saison-Torschütze Nummer 18. Komischerweise brachten die Blau-Gelben in der Schlussphase nicht mehr viel zustande, obwohl Stuttgart nach Felice Vecchiones Ampelkarte (72.) nur noch zu zehnt war. Doch in der allerletzten Sekunde war Calamita zur Stelle – 2:1, Abpfiff!

Na klar, so eine Meisterschaft wird ordentlich bejubelt. Doch in die Freude von Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig nach dem 2:1 gegen den VfB Stuttgart II mischte sich auch Wehmut: Gleich zwei Spieler der Blau-Gelben verletzten sich schwer. Zuerst erwischte es Deniz Dogan. Der Kapitän erlitt bei einem Zusammenprall in der 14. Minute einen Wadenbein-Anbruch. Für Dogan ist die Saison beendet, das gilt auch für Karim Bellarabi, der am Sonnabend vermutlich zum letzten Mal das blau-gelbe Trikot trug. Er knickte in der 80. Minute mit dem linken Knöchel böse um. „Bisher waren wir ja vom Verletzungspech verschont geblieben“, seufzte Trainer Torsten Lieberknecht. Erster Dogan-Ersatz ist Emre Turan, der gegen Stuttgart ein gelungenes Debüt feierte.

Beim Pokalfinale morgen in Emden werden ohnehin wohl mehrere Reservisten auflaufen. Großer Strahlemann war hingegen Tor-Debütant Benjamin Kessel. „Endlich ist der Druck weg“, lachte er.

ale

Eintracht Braunschweig gewann am 30. April gegen den VfB Stuttgart II mit 2:1.

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.