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Burmeister gelingt im Derby fast alles

Badminton-Oberliga Burmeister gelingt im Derby fast alles

Regionalliga, wir kommen: Badminton-Oberligist SG Vechelde/Lengede hat die Meisterschaft perfekt gemacht.

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10 Siege, 3 Remis und nur eine Niederlage: Die SG Vechelde/Lengede hat die Meisterschaft in der Badminton-Oberliga herausgeschmettert. Zum erfolgreichen Team gehören (von links): Trainer Volker Daube, Christian Schlüter (knieend), Stephan Burmeister, Katr

Quelle: rb

Den Grundstein dafür legte die Südkreis-Spielgemeinschaft mit einem 6:2-Sieg im Derby gegen den VfB/Ski-Club Peine. Tags darauf fegte das Team den VfL Maschen mit 8:0 vom Feld und darf nun in Deutschlands dritthöchster Liga aufschlagen.


VfB/Ski-Club Peine - SG Vechelde/Lengede 2:6 (8:14 Sätze). Ein spannendes Derby vor einer tollen Kulisse: Die Peiner konnten der SG auf dem Weg zur Meisterschaft noch ein Bein stellen. Die besondere Brisanz der Partie lockte zahlreiche Zuschauer beider Seiten in die Vöhrumer Sporthalle. Und die wurden nicht enttäuscht.

Katja Stolte und KatrinSchindler brachten die SG mit einem Dreisatzsieg im Damendoppel in Führung. Die Peiner Markus Müller und Pawel Pradzinski schafften im ersten Herrendoppel in einer hochklassigen Partie den Ausgleich. Im zweiten Doppel dominierten zunächst die hochfavorisierten Peiner Youngster Lukas Behme und Lucas Gredner. Sie gewannen den ersten Satz. Dann zeigten Björn Wirthsmann und Stefan Komljenovic jedoch unglaublichen Kampfgeist und gewannen unter großem Jubel der SG-Fans völlig unerwartet den Dreisatz-Krimi noch mit 24:22. „Das verlorene Doppel war der Knackpunkt“, meinte VfB/Ski-Club-Trainer Heiner Brandes.

Katrin Schindler drehte nach einem unglücklich verlorenem ersten Satz noch die Partie gegen Lisa Behme und brachte die SG am Ende ungefährdet mit 3:1 in Führung.

Im zweiten Einzel verkürzte der Peiner Andreas Mrazek nach einem packenden Dreisatzmatch gegen Christian Schlüter erneut. Und der VfB/Ski-Club war drauf und dran auszugleichen. Da die SG ohne den verletzten Henning Zanssen antreten musste, war der Peiner Pawel Pradzinski Favorit im Spitzeneinzel. Er hatte schon im ersten Herrendoppel seine Qualität bewiesen und startete mit einem klaren 21:10-Satzsieg gegen Stephan Burmeister. Doch was in den folgenden zwei Sätzen passierte, riss die SG-Fans regelrecht von den Plätzen. Burmeister gelang fast alles, er erkämpfte mit 21:19 und 22:20 den überraschenden Punkt zum 4:2. Angetrieben hatte ihn die Kulisse: „Es herrschte eine unglaubliche Atmosphäre in der Halle“, schwärmte Burmeister. Björn Wirthsmann machte den Derbysieg perfekt. Er bezwang den Peiner Marcus Müller nach einem knappem 22:20 im ersten Durchgang souverän im zweiten Satz mit 21:8. Das Mixed Wolf Dieter Papendorf/Nina Kaack besorgte in zwei klaren Sätzen den 6:2-Endstand.

„Das Derby war unglaublich intensiv und eng. Sechs Spiele über drei Sätze. Wenn alles gegen uns gelaufen wäre, hätten wir das Ding auch verlieren können“, bilanzierte SG-Spieler Björn Wirtsmann.

Die Spiele: Müller/Pradzinski - Papendorf 20:22, 21:19, 21:14; Gredner/Behme - Komljenovic/Wirthsmann 21:12, 16:21, 22:24; Gredner/Behme - Stolte/Schindler 22:24, 21:17; 15:21; Pradzinski - Burmeister 21:10, 19:21, 20:22; Mrazek - Schlüter 19:21, 22:20, 23:21; Müller - Wirthsmann 20:22, 8:21; Behme - Schindler 6:21, 25:23, 12:21; Gredner/Gredner - Papendorf/Kaack 14:21, 12:21.


VfL Maschen - SG Vechelde/Lengede 0:8 (0:16). Der Derbysieg war für die SG die halbe Miete. Doch: „Es war schwer nach diesem Spiel die Konzentration hochzuhalten, um gegen Maschen den Aufstieg einzutüten“, betonte SG-Spieler Björn Wirthsmann. Hinzukam, dass der schärfste Verfolger der SG, der SV Berliner Brauereien tags zuvor gestolpert war. Dennoch nahm der Spitzenreiter die Partie beim Schlusslicht nicht auf die leichte Schulter und gab nicht einmal einen Satz ab.

Die Spiele: Arend/Mohrmann - Burmeister/Komljenovic 17:21, 15:21; Dieckhoff/Heins - Schlüter/Wirthsmann 13:21, 10:21; Schieck/Schmedtje - Kaack/Stolte 10:21, 9:21; Mohrmann - Burmeister 11:21, 8:21; Heins - Papendorf 15:21, 7:21; Dieckhoff - Schlüter 7:21, 8:21; Schmedtje - Stolte 1:21, 0:21; Arend/Schieck - Papendorf/Kaack 16:21, 18:21.röv

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