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Bundesfinale: Bitteres Aus für Silberkamp-Team

Tischtennis: Jugend trainiert für Olympia Bundesfinale: Bitteres Aus für Silberkamp-Team

Raus mit Applaus: Die Tischtennis-Schul-Mannschaft des Gymnasiums am Silberkamp mauserte sich mit souveränen Siegen in der Vorrunde zum Mitfavoriten auf den Titel im Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“. Doch eine ärgerliche Niederlage ließ den Medaillentraum platzen.

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Tessa Szendzielorz und Lene Ankermann (rechts) im Doppel.

Berlin. Im einem Viertelfinal-Krimi in der Berliner Max-Schmeling-Halle brachte das Team mit Julia Stranz, Thuy Vy Nguyen, Tessa Szendzielorz, Sophia Heineke, Marie Giere, Lene Ankermann und Fenja Bookjans eine 4:2-Führung nicht ins Ziel. Die Peinerinnen unterlagen dem Ringeisen-Gymnasium Ursberg aus Bayern noch ärgerlich mit 4:5 und mussten den Titel-Traum begraben. „Wir waren ziemlich enttäuscht, weil es unser Ziel war, mindestens unter die ersten Drei zu kommen“, gestand Spitzenspielerin Julia Stranz aus Woltorf.

Die besten Schulmannschaften der 16 Bundesländer kämpften in Berlin um den Bundessieg. „Obwohl einige der Mädels bereits das dritte Mal in Folge in Berlin am Start waren, bringt so ein großes Turnier immer viel Aufregung und Spannung mit sich“, schilderte Sport-Lehrer und Betreuer Andreas Baumgart. Doch die Silberkämperinnen behielten in der Vorrunde die Nerven. Dem Gymnasium Kölleda (Thüringen) und dem Gymnasialen Schulzentrum Fritz Reuter aus Dömitz (Mecklenburg-Vorpommern) verpassten die Peinerinnnen die 9:0-Höchststrafe. Durch den deutlichen 7:2-Sieg gegen das Cusanus-Gymnasium St. Wendel (Saarland) schnappten sich die Silberkämperinnen ungeschlagen auch den Gruppensieg.

Am zweiten Wettkampftag folgte das Viertelfinal-Drama gegen das Ringeisen-Gymnasium Ursberg. 4:2 führten die Peinerinnen gegen den Bayern-Vertreter schon. „Leider konnten wir die drei Matchbälle nicht nutzen und gaben die folgenden drei Spiele ab“, bedauerte Andreas Baumgart. Die Enttäuschung bei seinem Team sei riesig gewesen. Zumal: „Wir hätten danach gegen Sachsen-Anhalt spielen müssen - und mit großer Wahrscheinlichkeit gewonnen“, merkte Spitzenspielerin Julia Stranz an.

Sie zeigte mit ihrem Team aber Moral und gewann auch noch die folgenden Platzierungsspiele gegen die Realschule Rees (Nordrhein-Westfalen) mit 5:4 und gegen das Cusanus-Gymnasium St. Wedel (Saarland) gar mit 5:0 - zumindest Fünfter!

Eine Super-Bilanz schafften Julia Stranz und Thuy Vy Nguyen. Sie blieben im gesamten Turnier sowohl im Einzel als auch im Doppel ungeschlagen. Doch nicht nur deshalb wird den Spielerinnen Berlin in guter Erinnerung bleiben. „Das Bundesfinale ist ein Erlebnis. Es geht auch um die Gemeinschaft untereinander“, merkte Julia Stranz an.

Ob das Silberkamp-Team nach zwei fünften Plätzen und Bronze im Jahr 2015 die Atmosphäre in der Hauptstadt auch im kommenden Jahr genießen kann, ist fraglich. Denn: „So langsam neigt sich eine erfolgreiche Ära dem Ende entgegen. Einige der Mädels dürfen aus Altersgründen im nächsten Jahr nicht mehr mitspielen“, erläutert Betreuer Andreas Baumgart.

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