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„Bubi-Team“ ist Spitze

Interview mit Kapitän des VfB Peine „Bubi-Team“ ist Spitze

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Jan Wassermann, Kapitän des Tischtennis-Bezirksoberligisten VfB Peine.

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Jan Wassermann

Jan, salopp gesagt bilden Sie mit dem VfB Peine die Bubi-Truppe der Tischtennis-Bezirksoberliga. Jetzt sind die Bubis sogar Spitzenreiter. Hätten Sie erwartet, dass es so gut läuft?
Ganz ehrlich, nein. Wir hatten uns zwar ausgerechnet, oben mitzuspielen und wollten unter die Top-Vier. Aber dass wir so souverän spielen, hätte ich nicht gedacht. Wir haben die Euphorie aus der Bezirksliga-Meistersaison mitgenommen und uns halt auch noch einmal richtig gut verstärkt.

Einen einzigen Punkt hat Ihr Team abgegeben – und den ausgerechnet im ersten Spiel gegen Wahrenholz.
Nach dem kleinen Fehlstart waren wir alle aufgeregt. Aber im Nachhinein wurmt mich dieses Remis überhaupt nicht mehr. Ich glaube sogar, es hatte einen positiven Effekt. Wir sind alle wacher geworden und haben noch mehr Gas gegeben.

Sie wohnen in Meinersen, spielten in der Jugend unter anderem für den SV Schwarzer Berg. Jetzt sind Sie Kapitän des VfB. Warum fühlen Sie sich in Peine so wohl?
In der Jugend habe ich regelmäßig mit Jonas Hansen gemeinsam an Turnieren teilgenommen. Da reifte der Entschluss, beim VfB Peine eine Mannschaft mit Potenzial aufzubauen. Der Verein mit den erfahrenen Leuten wie Andreas Schmalz oder Udo Metzler unterstützt uns super. Mit der gesamten Mannschaft nehmen wir jetzt an einem Turnier in Hamburg teil – das ist schon etwas Besonderes. Wir sind mehr als eine Mannschaft, wir sind Freunde.

Alle im Team haben überzeugt. Aber wer hat Sie am meisten positiv überrascht?

Da möchte ich Alexander Ahlbrecht und Jens Oehlmann nennen. Alex wollte nach seiner Zeit im Sportinternat ganz aufhören. Tischtennis hat ihm keinen Spaß mehr gemacht. Zum Glück konnten wir ihn überzeugen. Anfangs hat er noch etwas gehemmt gespielt, inzwischen ist er bärenstark und hat wieder richtig Spaß und Lust am Tischtennis. Er hat eine super Hinrunde gespielt und den besten Bilanzwert von uns allen. Auch Jens könnte noch in einem Jugendteam spielen. Er hat sich nach seiner Jugendzeit in der Niedersachsenliga noch einmal extrem verbessert und gerade in den wichtigen Spielen richtig gut gespielt. Damit ist er für uns zur tragenden Stütze geworden.

Tischtennis erfreut sich in den Hallen leider keiner so großen Zuschauerresonanz. Warum sollten viele Zuschauer Sie spätestens in der Landesliga einmal in der Halle der Wilhelmschule besuchen?
Erstmal müssen wir überhaupt die Landesliga erreichen. Aber das ist nach der Hinrunde jetzt auch unser Ziel. Wir wollen mindestens Zweiter werden und uns die Teilnahme an der Relegation sichern. Und in der Landesliga wird richtig guter Sport gezeigt. Vor allem im oberen Paarkreuz sind Spieler dabei, die richtig gut sind.

Interview: Christian Meyer

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