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Brückner schockt den Olympioniken

Luftpistole-Bundesliga: Broistedt gewinnt beide Heim-Wettkämpfe Brückner schockt den Olympioniken

Das Beste kam zum Schluss: In einem Derby-Krimi stürzten Broistedts Luftpistolen-Bundesliga-Asse bei ihrem Heimwettkampf Spitzenreiter Braunschweiger SG. Durch den 3:2-Sieg kletterte der Schützenbund noch auf Platz drei der Nordstaffel und ging so Südmeister SV Kelheim-Gmünd im Bundesliga-Finale aus dem Weg.

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Jan Brückner besiegte dank eines Traumstarts Braunschweigs Ukrainer Oleg Omelchuk.

Quelle: Isabell Massel

Woltwiesche. Nicht so spannend, dafür umso lauter war es bei Broistedts 4:1-Sieg zuvor gegen Aufsteiger Schirumer Leegmor. „Wer Handball-Stimmung mag, war glücklich in der Woltwiescher Halle“, schwärmte SB-Coach Philip Bernhard von einem heißen Fan-Duell.

SB Broistedt - SV Schirumer Leegmoor 4:1 (1867:1835). Am Schießstand dominierten die Broistedter und machten die DM-Quali perfekt, doch auf den Zuschauerplätzen boten die Gäste stark Paroli, feuerten ihr Team schon beim Probeschießen an: „Das bemerkenswerte an diesem Duell waren die tollen Fan-Gruppen. Da gab es ein eindeutiges Unentschieden“, bilanzierte SB-Trainer Philip Bernhard.

Broistedts Schützen dagegen hatten klar die Nase vorn, auch wenn ihr Coach nicht rundum zufrieden war. „Wir haben den Start verpennt und uns vom Leistungsniveau des Gegners etwas herunterziehen lassen. Hinten raus hat sich aber unsere Erfahrung durchgesetzt. Patrick Scheuber hat mit einer 99er-Serie ausgeschossen - das war schon ein ordentliches Paket.“

Den Ehrenpunkt gab Andreas Keune ab, der kurzfristig für den erkrankten Youngster Theo Hadrath eingesprungen war. Der EM-Bronze-Gewinner mit dem Junioren-Team verpasste dadurch seinen ersten Heim-Wettkampf-Schmankerl. „Für Theo war das echt ärgerlich“, bedauerte Bernhard, der am Ende aber auch mit dem 1:4 gut leben konnte. Denn: Den Gästen verhalf der Einzelpunkt zum Klassenerhalt. „Dann kommen wir nächste Saison vielleicht mal an die Nordsee und können eine Krabbenkutter-Fahrt machen“, sagte Bernhard.

Die Duelle: Jan Brückner - Eike Frerichs 374:367, Patrick Scheuber - Michael Broers 378:375, Hans-Jörg Meyer - Dennis Grünhoff 377:363, Antje Noeske - Maik Ritter 375:364, Andreas Keune - Carsten Grünhoff 363:366.

SB Broistedt - Braunschweiger SG 3:2 (1891:1874). Ihr drittbestes Mannschaftsergebnis der Saison ließ die Broistedter über Platz drei jubeln. Jan Brückner schockte den mehrfachen Olympia-Starter Oleg Omelchuk aus der Ukraine im Spitzenduell und legte mit fünf Zehnen in Folge los. „Das war super stark. Wenn fünfmal Rot leuchtet, tut das dem Gegner richtig weh“, hob SB-Trainer Bernhard hervor. Patrick Scheuber feierte an Position zwei den höchsten Sieg. Das Duell der Meyers verlor Broistedts Olympionike Hans-Jörg auf der Zielgeraden gegen Braunschweigs Patrick. „Das war ein typisches Derby-Psycho-Duell“, schilderte Bernhard. Eng ging es auch an Position vier zu. Doch Antje Noeske brachte ihren kleinen Start-Vorsprung ins Ziel, „weil sie stabil durchschoss bis zum Schluss“, lobte Bernhard, der sogar schon auf einen 4:1-Erfolg gehofft hatte. Denn an Position fünf übernahm Broistedts Florian Ullrich zur Mitte die Führung. Doch dann kam das Pierre-Michel-Wunder. „Das war Bilderbuch-Schießen. Der Braunschweiger hat neun Zehnen in Folge geschossen“, erkannte Bernhard an.

Die Duelle: Jan Brückner - Oleg Omelchuk 382:374, Patrick Scheuber - Marco Angermann-Günzel 383:370, Hans-Jörg Meyer - Patrick Meyer 380:385, Antje Noeske - Valerij Samojlenko 372:367, Florian Ullrich - Pierre Michel 374:378.

So geht es weiter:

Broistedt tritt auf den Titelverteidiger

Im Kampf um den DM-Titel bekommen es die Broistedter nun am 4. Februar mit Titelverteidiger SV Waldkirch zu tun. Beim Süd-Vize ist Anna Korakaki die Top-Schützin mit einem Schnitt von über 386 Ringen. Broistedts Bester, Jan Brückner, liegt knapp 6 Ring dahinter. „Vorne ist Waldkirch stark, aber hinten schwächer. Wenn wir in Vollbesetzung antreten können, bin ich guter Hoffnung“, sagt SB-Trainer Philip Bernhard. Das Bundesligafinale mit den besten vier Teams aus der Nord- und Süd-Staffel steigt am 4. und 5. Februar in Paderborn.

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