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Broistedts Coach trotz 5:3-Sieg sauer

Frauen-Fußball-Landesliga Broistedts Coach trotz 5:3-Sieg sauer

Gestiegen sind die Titelchancen der Broistedter Landesliga-Fußballerinnen. Denn Konkurrent SVG Göttingen patzte überraschend beim 0:0 gegen den Drittletzten Eisdorf, die Pfeile hingegen mühten sich zu einem 5:3 bei Schlusslicht Northeim.

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Gleich fünf Tore durften die Broistedterinnen im Duell gegen Schlusslicht Eintracht Northeim bejubeln. Damit sind die Pfeile bei einem Spiel weniger nur noch einen Punkt hinter Spitzenreiter Barmke.

Quelle: Isabell Massel

Den Pflichtsieg fand Coach Börge Warzecha aber alles andere als berauschend. „Wenn wir so weiterspielen, brauchen wir uns über so etwas wie den Titel keine Gedanken machen“, sagte er. Niederlagen kassierten dagegen der VfB Peine und Groß Lafferde.

TSV Barmke – Teutonia Groß Lafferde 2:0 (0:0). Die Groß Lafferderinnen zogen sich beim Spitzenreiter achtbar aus der Affäre, hielten bis zur 62. Minute sogar das 0:0. „Kämpferisch war das stark. Unsere Abwehr war überragend. Ich bin mir sicher, in der Hinrunde hätten wir noch sechs oder sieben Tore kassiert“, lobte Teutonia-Coach Olaf Pickhardt den Einsatz seines Teams. Verdient sei die Niederlage jedoch gewesen, schließlich habe Barmke die ganze Zeit feldüberlegen agiert. „Aber in der ersten Hälfte hatten wir sogar die besseren Torchancen“, merkte Pickhardt an. Doch die Schüsse von Nadine Rabanus und Bernadette Scholtysik parierte Barmkes Torhüterin stark.
Tore: 1:0 Herrlein (62.), 2:0 Peierke (76.).

FC Eintracht Northeim – FC Pfeil Broistedt 3:5 (1:2). Ein Sieg auf Sparflamme: Beim Tabellenletzten taten sich die Pfeile schwer. Broistedts Trainer Börge Warzecha war maßlos enttäuscht vom fahrigen Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben wenig Laufbereitschaft gezeigt, wenig kombiniert – es war eine Katastrophe“, schimpfte der Coach und ärgerte sich über die Einstellung seines Teams, dass den Gegner offenbar zu locker genommen habe. „Aber Laufkundschaft gibt es in der Landesliga nicht“, betonte Warzecha. Das Positivste am Auftritt sei gewesen, wie die Broistedter Tore fielen. „Die waren schön“, sagte Warzecha. Eine Broistedterin agierte besonders treffsicher: Kim-Denise Heinze verwandelte gleich zweimal einen direkten Freistoß (55., 72.).
Tore: 1:0 (10. Eigentor), 1:1 und 2:1 Ahrens (22., 30.), 1:3 Heinze (55.), 1:4 Schindler (63.), 2:4 (68.), 2:5 Heinze (72.), 3:5 (76.).

SV Upen – VfB Peine 6:1 (2:1). Mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft war für den VfB nichts drin. „Sechs Stammkräfte zu ersetzen – das schafft vermutlich nur der FC Bayern“, sagte VfB-Trainer Michael Brennecke. Die Peinerinnen hatten aufgrund der Personallage noch versucht, die Partie zu verlegen, das klappte jedoch nicht. Also liefen sogar angeschlagene Spielerinnen auf. Melanie Loeper hütete erstmals in ihrer Laufbahn das Tor. „Dafür haben wir das noch toll gemacht“, sagte Brennecke, dessen Team sogar 20 Minuten lang die Führung von Jessie Jakob (14.) hielt. „Danach haben wir uns dann aber auch einige blöde Gegentore gefangen“, bedauerte Brennecke.
Tore: 0:1 Jakob (14.), 1:1 (34.), 2:1 (37.), 3:1 (57.), 4:1 (59.), 5:1 (62.), 6:1 (74.).

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