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Broistedt glückt Revanche, Lafferde hält Klasse

Frauen-Fußball Broistedt glückt Revanche, Lafferde hält Klasse

Den nächsten Schritt Richtung Oberliga haben die Landesliga-Fußballerinnen von Pfeil Broistedt gemacht. Im Derby revanchierten sie sich mit einem 2:0-Sieg beim VfB Peine für die Hinspiel-Niederlage. Grund zum Jubeln hatten auch die Groß Lafferderinnen.

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Mit ihrem langen Bein stoppt Broistedts Kapitänin und Torschützin Dominique Schulz die VfB-Mittelfeldflitzerin Martina Farkasovska. Die Pfeile gewannen das Derby 2:0.

Quelle: im

Aufgrund der Niederlage von Northeim machte die Teutonia gegen Herzberg den Klassenerhalt perfekt.

Pfeil Broistedt – VfB Peine 2:0 (1:0). Beide Trainer waren derselben Meinung: „Es war kein gutes Spiel.“ Nach gutem Beginn konnten die Broistedterinnen den Druck nicht aufrechterhalten, sodass das Spiel verflachte. „Der VfB hat tief gestanden und versucht, über Konter nach vorne zu kommen. Das haben sie gut gemacht“, lobte Pfeile-Trainer Börge Warzecha. Sein Team habe sich deswegen nicht viele Chancen herausspielen können. Als schließlich die Möglichkeit vorhanden war, ließ sich Broistedts Sandy Hoth nicht zweimal bitten und brachte ihr Team in Führung (29.). „Danach bekamen wir mehr Sicherheit und konnten es clever runterspielen“, stellte Pfeile-Coach Warzecha fest. Dass der Sieg der Pfeile nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet, lag auch an den Gästen. Zwar habe Yasmin Endorf kurz vor der Pause den Ausgleich erzielt, aber der Schiedsrichter sah den Ball nicht hinter der Linie. Mehr gelang den Peinerinnen nicht. „Die Luft bei uns war raus. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, hätte ich gedacht, es sei ein Freundschaftsspiel“, kritisierte VfB-Coach Michael Brennecke. Für sein Team war es bereits das letzte Spiel, die Saison schloss der VfB also mit einer Niederlage ab. Dennoch lobte Brennecke das Team: „Unser Ziel war der Klassenerhalt. Der vierte Platz ist Weltklasse. Zumal wir viel Verletzungspech hatten.“

Tore: 1:0 Hoth (29.), 2:0 D.Schulz (75.).

Teutonia Groß Lafferde – VfL Herzberg 6:0 (5:0). Die ganze Anspannung fiel von Lafferdes Trainer Olaf Pickhardt, als nach Spielende der Klassenerhalt feststand: „Ich war vor dem Spiel zuversichtlich, aber als ich der Mannschaft deutlich gemacht habe, um was es geht, habe ich die Nervosität gespürt.“ Dementsprechend sah die Anfangsphase seines Teams aus. Doch als Claudia Bremer die Gastgeberinnen nach 16 Minuten in Führung schoss, kamen die Lafferderinnen besser in die Partie. „Wir haben in der ersten Halbzeit fast alles richtig gemacht“, lobte Pickhardt, „Jana Büker musste nicht einen Ball halten.“ Vor allem Claudia Bremer hat vor der Pause alles richtig gemacht. So erzielte sie zunächst mit zwei weiteren Treffern einen Hattrick, ehe sie kurz vor der Halbzeit mit ihrem vierten Treffer das 5:0 markierte. Nach dem Seitenwechsel ließ es die Teutonia ruhiger angehen. „Wir waren drückend überlegen, jedoch haben wir es verpasst, Chancen herauszuspielen. Der letzte Pass kam nicht an“, schilderte Pickhardt. So war es lediglich Anke Gardewin vergönnt, noch ein Tor zum 6:0 Endstand zu erzielen. „Wir hätten durchaus höher gewinnen können“, betonte Pickhardt.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 5:0 Bremer (16., 23., 28., 43.), 4:0 Scholz (40.), 6:0 Gardewin (81.).

lr

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