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Bremer setzt auf Einsatzfreude und Teamgeist

Handball-Oberliga Frauen Bremer setzt auf Einsatzfreude und Teamgeist

Aufregende Wochen liegen hinter den Verantwortlichen der SG Zweidorf/Bortfeld. Denn nach dem kurzfristigen Rücktritt von Trainer Andreas Simon musste ein Nachfolger gesucht werden, der die Oberliga-Handballerinnen coacht.

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Ann-Christin Strutz will mit Spielwitz das Angriffsspiel der SG Zweidorf/Bortfeld beleben.

Quelle: bt

Und sie wurden fündig: Herren-Trainer Andreas Bremer übernahm die Aufgabe zusammen mit Co-Trainer Thomas Crone.

SG Zweidorf/Bortfeld - HSG Plesse-Hardenberg (Sonntag, 17.30 Uhr):

„Mit dem ersten Spiel beginnt die Mission Klassenerhalt“, sagt Andreas Bremer. Alles andere sei unrealistisch. Der Coach musste nicht nur kurzfristig eine neue Aufgabe übernehmen, sondern er musste auch den Kader neu zusammenstellen. Zum Zeitpunkt seiner Übernahme war es nicht mehr möglich, neue Spielerinnen von anderen Vereinen zu holen. Einzige Ausnahme: Klara Meyerbröcker kam vom MTV Braunschweig. Am Sonntag ist sie aber noch nicht spielberechtigt.

Die weiteren Neuen wie Kira Zimball, Carina Lüddecke, Nora Raulf, Sarah Cordes und Janine Gersdorff kommen alle aus dem eigenen Nachwuchs. „Es ist leider die vergangenen Jahre versäumt worden, junge Talente im eigenen Verein zu sichten und zu fördern“, moniert Bremer. Sein Vorgänger hatte Ziball und Lüddecke zum Ende der Saison zwar einige Male im Kader - als Ergänzungsspielerinnen. In der neuen Serie können beide zu Stammspielerinnen heranwachsen. Ziball überzeugte in der Vorbereitung und beim Pokalspiel in Barum mit ihrer Wurfkraft, Lüddecke agiert am Kreis.

Als Kreisläuferin war in den vergangenen Jahren Cathrin Kelkert eine der besten der Liga. Nun muss Kelkert im Rückraum spielen, um mit ihrer Erfahrung Ruhe in die Aktionen der jungen Wilden zu bekommen. Schließlich ist der gesamte Rückraum der vergangenen Serie weggebrochen: Anne Behme und Annika Sonnenberg haben aufgehört, Denise Schnepel ist langfristig verletzt, und ob Neele Amme nach ihrem erneuten Kreuzbandriss noch einmal spielen wird, ist eher unwahrscheinlich.

In Zukunft werden die SG-Fans neue Gesichter im Rückraum, am Kreis und auf den Außenpositionen erleben. „Uns fehlt zwar die Oberliga-Erfahrung. Aber diesen Mangel wollen wir mit Spaß, Einsatzfreude und Teamgeist wettmachen“, erklärt Andreas Bremer.

Er sieht bei den Trainingseinheiten ständig Fortschritte, bittet jedoch die Fans um Geduld und Unterstützung seines jungen Teams, das am Sonntag auf eine eingespielte Vertretung trifft. „Ich bin gespannt, wo wir leistungsmäßig stehen. Auch bei einer Niederlage wird niemand unruhig werden. Die Saison ist lang - und wir werden uns steigern“, verspricht Bremer.

bt

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