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Braunschweig verliert 0:3 in Frankfurt

Eintracht Braunschweig Braunschweig verliert 0:3 in Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat das Kellerduell des 20. Spieltags gewonnen und den Abstieg von Eintracht Braunschweig dadurch wieder ein Stück wahrscheinlicher gemacht. Zwei Wochen nach dem ersten Heimsieg gegen Hertha BSC gewannen die Frankfurter auch gegen den an diesem Samstag nicht bundesliga-tauglichen Tabellenletzten mit 3:0 (3:0) und schafften so den nächsten wichtigen Schritt Richtung Klassenverbleib.

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Auch der war drin: In dieser Szene erzielt Frankfurts Alex Meier (l.) das 2:0 für die Gastgeber, am Ende verlieren die Braunschweiger mit 0:3.

Johannes Flum in der 7., Alexander Meier in der 43. und Stefan Aigner in der 44. Minute schossen vor 40.500 Zuschauern die Tore für die in jeder Hinsicht überlegenen Frankfurtern. Vor allem Meier erwies sich wieder einmal als personifizierter Braunschweig-Schreck: In seinen fünf Spielen für St. Pauli und Frankfurt gegen die Eintracht schoss der 31-Jährige bemerkenswerte acht Tore.

Vor dieser Partie hatten beide Teams stark unter Druck gestanden. Doch lediglich die Frankfurter zeigten sich dem auch gewachsen. Von Beginn an spielten sie mit deutlich mehr Wucht und Zielstrebigkeit, die arg limitierten Braunschweiger liefen meist nur hinterher.

Das frühe 1:0 war symptomatisch für die Kräfteverhältnisse auf dem Platz: Sebastian Jung flankte von der rechten Seite, Flum stand am linken Strafraumeck völlig frei und schob den Ball überlegt ins Tor. Der Aufsteiger hatte zuletzt gegen Hoffenheim, Bremen und Dortmund jeweils hoffnungsvolle Spiele gezeigt, war den Anforderungen der Liga diesmal jedoch einmal mehr nicht gewachsen. Der Rückstand auf Platz 15 wird immer größer.

In der 16. Minute verhinderte Torwart Daniel Davari gleich zweimal, dass es schon früher 2:0 stand. Seine Mannschaft konnte es auch nicht ausnutzen, dass die Frankfurter zwischen der 30. und 40. Minute nachließen. Ein Kopfball von Karim Bellarabi war die beste Chance der Gäste (40.). Dass der weit am Tor vorbeiflog, rächte sich postwendend: Binnen einer Minute erhöhten Meier und Jung nach erneut gravierenden Schwächen in der Braunschweiger Abwehr auf 2:0 und 3:0.

Auf Frankfurter Seite waren Sebastian Rode und Carlos Zambrano wieder dabei - beide wurden vor einer Woche bei der 0:5-Packung beim FC Bayern München eigens für dieses Kellerduell geschont. Trainer Armin Veh konnte sich noch einmal bestätigt sehen in dieser Maßnahme, denn das Kalkül der Eintracht geht bislang auf: Zuhause gewinnt sie im Gegensatz zur Vorrunde auf einmal ihre wichtigen Spiele, gegen Bremen, Stuttgart und Freiburg soll diese Serie nun fortgesetzt werden. Abende wie an diesem Dienstag im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund oder eine Woche später in der Europa League gegen den FC Porto sind nur ein schönes Zubrot.

Auch die zweite Halbzeit gegen Braunschweig war nur ein Schaulaufen für die Eintracht. Den Gästen fehlten - abgesehen von einem Lattenkopfball von Benjamin Kessel (67.) - die Mittel, um noch einmal heranzukommen. Frankfurt tat trotz klarer Chancen für Vaclav Kadlec (64.) und Meier (68.) nur noch das Nötigste. Die einzigen schlechten Nachrichten für die Hessen: Kapitän Pirmin Schwegler und Torschütze Flum mussten verletzt ausgewechselt werden.

dpa

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