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Boxer heiß, jetzt fehlt nur noch ein Arzt

Boxen Boxer heiß, jetzt fehlt nur noch ein Arzt

Gute Nachrichten für den Box-Club 62: Die Peiner dürfen die Verbandsmeisterschaft am Sonntag, 22. Januar, in der Silberkamphalle ausrichten. Dort passen nicht nur viel mehr Zuschauer rein als in die ursprünglich anvisierte Halle der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule sondern auch ein Ring, der an Profi-Kämpfe erinnert.

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Trainingskampf: Hasan Karahancer (roter Dress) und Erdal Delfi bereiten sich im Sparring auf die Verbandsmeisterschaft vor. Trainer Kazim Yilmaz (rechts) verfolgt das Duell und gibt Tipps.

Quelle: cb

Der Kreissportbund hat sich für den Umzug in die Silberkamphalle eingesetzt. „Das hat uns sehr gefreut. Wir möchten uns auch bei allen Vereinen bedanken, die für uns auf ihre Hallenzeit verzichtet haben“, betont BC-62-Trainer Kazim Yilmaz, der sich auch über eine besondere Zusage freut. Bürgermeister Michael Kessler habe zugestimmt, alle Boxer und Zuschauer vorm ersten Gong in Peine zu begrüßen. Eine gute Stunde wolle sich das Stadtoberhaupt auch die Kämpfe ansehen. „Das macht uns stolz“, sagt Yilmaz.

Stolz dürften auch die Boxer sein, wenn sie in den Hochring klettern. Der ist nur über eine Treppe zu erreichen und bietet aufgrund der Höhe perfekte Sichtbedingungen für die Zuschauer. Die Peiner dürfen sich Ring und Gong vom BAC Wolfenbüttel ausleihen.

Die Vorfreude auf die Verbandsmeisterschaft vor heimischer Kulisse ist riesig. Konditionsläufe im Herzberg, Seilspringen und Sparringskämpfe: „So heiß habe ich meine Jungs schon lange nicht mehr gesehen“, schildert Coach Yilmaz.

Elf Boxer schickt der BC62 ins Rennen um die Titel. Heute werden sie sich noch einmal bei einem Sparring mit Athleten aus Gifhorn, Braunschweig und Salzgitter im Box-Stall in Lebenstedt messen. Dort hinterließen sie bereits in der vergangenen Woche einen guten Eindruck. „Deshalb sind meine Erwartungen an die Titelkämpfe noch einmal gestiegen“, unterstreicht Yilmaz.

Auf bis zu 300 Besucher hofft der BC62 am Sonntag, 22. Januar. Alle Mitglieder des Vereins sind auf den Beinen, um zu helfen. Auf die Waage steigen die Kämpfer um 13.30 Uhr, die Fäuste fliegen ab 15 Uhr. An einem Imbissstand bietet der Verein Snacks und Getränke wie Zigarrenbörek oder Kaffee an. Nur eines fehle noch, um den Stellenwert der Meisterschaft herauszustreichen: Ein Ringarzt. „Es wäre super, wenn sich bei mir noch ein Arzt melden würde, der ehrenamtlich diese Aufgabe übernehmen würde“, sagt Yilmaz. Es gehe nicht darum, zum Beispiel eine Platzwunde zu nähen. Vielmehr sollen mögliche Verletzungen lediglich beurteilt werden. „Wenn ein Kämpfer etwas hat, kommt er sowieso ins Klinikum“, betont Yilmaz.

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▶ Interessierte Ärzte können Kazim Yilmaz unter Handy 0179/1155894 erreichen.

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