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Bosporus scheidet ungeschlagen aus

Fußball: Ü32-Landesmeisterschaft Bosporus scheidet ungeschlagen aus

Kein Gegentor kassiert, kein Spiel verloren, den Vorjahresfinalisten am Rande einer Niederlage gehabt und trotzdem in der Vorrunde ausgeschieden - mit drei Unentschieden verpassten die Ü32-Fußballer des SV Bosporus Peine bei der Niedersachsenmeisterschaft den Einzug ins Viertelfinale.

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Mit diesem Team traten die Alten Herren des SV Bosporus Peine bei der Ü32-Niedersachsenmeisterschaft an.

„Das war echt bitter“, stellte Hadi Bacaksiz betrübt fest. Er hatte die Peiner Mannschaft bei dem Turnier der besten Alt-Herren-Teams des Landes zusammen mit Kevin Müller gecoacht. Doch obwohl Bosporus ungeschlagen blieb, konnte die Mannschaft den Vorjahreserfolg mit dem Halbfinaleinzug nicht wiederholen.

Bosporus Peine - SV Ahlerstedt/Ottendorf 0:0. „Wir waren überlegen und haben das Spiel dominiert“, schilderte Hadi Bacaksiz, der wegen Knie-Problemen selber nicht mitspielen konnte. Hichem Bejaoui und Yasin Öztürk vergaben aus aussichtsreicher Position. Die dickste Chance während der zweimal 15 Minuten Spielzeit auf Großfeld ließ jedoch Lutz Schabelski liegen. Er scheiterte mit einem Foulelfmeter (13.). „Wir haben es in der Hand gehabt, leider hat uns ein wenig die Durchlagskraft gefehlt“, haderte Bacaksiz.

VfL Nordhorn - Bosporus Peine 0:0. Gutes Tempo, schöne Spielzüge: Beide Teams lieferten sich einen interessanten Vergleich - allerdings ohne sich nennenswerte Torchancen zu erarbeiten. „Für mich war Nordhorn die stärkste Mannschaft. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das Unentschieden geht in Ordnung“, sagte Bacaksiz.

TSV Helmstedt - Bosporus Peine 0:0. Gegen den Titelverteidiger musste Bosporus gewinnen, um den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen. In den letzten Minuten warfen die Peiner noch einmal alles nach vorne, wechselten auch noch Stürmer Hikmet Koc ein. „Doch es hat nicht mehr funktioniert. Wir hatten zwar mehr Spielanteile, aber Helmstedt hat erfahrene Leute dabei, und wir waren dann auch ein wenig platt“, bedauerte Bacaksiz.

Ungeschlagen aber auch ohne Treffer schied Bosporus aus. „Darüber waren wir enttäuscht, schließlich haben wir gesehen, dass wir auf Augenhöhe waren. Wir hatten uns schon erhofft, dass wir etwas mehr reißen. In der Abwehr haben wir auch gut gestanden, doch in der Offensive haben wir leider keinen guten Tag erwischt“, resümierte der Bosporus-Betreuer, der es mit seinem Team im kommenden Jahr besser machen will. Aber: „Jünger werden wir auch nicht“, merkte er an.

Den Sieg erspielte sich der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, der im Finale den bis dahin gegentorfreien Titelverteidiger TSV Helmstedt mit 5:3 im Elfmeterschießen bezwang.

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