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Bosporus kontert sich zum Titel

Fußball-Stadtmeisterschaft Bosporus kontert sich zum Titel

Tugay Akpunar hieß der Held des SV Bosporus Peine im Finale der Stadtmeisterschaft gegen Gastgeber Rot-Weiß Schwicheldt. Mit einem sehr frühen und einem sehr späten Tor sorgte er vor 350 Zuschauern dafür, dass Bosporus nach 2013 wieder Peiner Stadtmeister ist. 

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Weder der VfB Peine und noch der TSV Eixe (gelb/blau) konnten das Spiel um Platz 3 in der regulären Spielzeit für sich entscheiden.

Quelle: Isabell Massel

Finale

SV Bosporus Peine - Rot-Weiß Schwicheldt 3:0 (1:0). Keine vier Minuten waren im Finale gespielt als Tugay Akpunar einen Freistoß aus dem Halbfeld per Direktabnahme aus fünf Metern zur 1:0-Führung im Tor unterbrachte. „Wir haben den Freistoß schlecht verteidigt“ gestand Schwicheldts Trainer Dominik Feer.

In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die größten Ausgleichsmöglichkeiten hatten Arno Merk, dessen Schuss auf der Linie geblockt wurde und Marvin Behrens, als seine verunglückte Flanke die Latte streifte. Auf der Gegenseite hätte Mehdi Dagasan nach etwas mehr als 20 Minuten auf 2:0 erhöhen können. Doch Schwicheldts Keeper Lukas Reineke konnte ihm den Ball im letzten Moment vom Fuß schnappen.

„Nach der Pause hatten wir dann immer mehr Spielanteile und haben versucht, uns spielerisch Chancen zu erarbeiten“, beschrieb Feer. Während Schwicheldt von Minute zu Minute offensiver agierte, um den Ausgleich zu erzielen, spekulierten defensiv agierende Peiner auf ihre Kontermöglichkeiten.

„Ich bin mit dem Spiel nicht zufrieden. Wenn wir unsere Chancen besser ausgespielt hätten, wäre es viel früher entschieden gewesen“, kritisierte Bosporus-Co-Trainer Musa Capan die Chancenverwertung.

Die Partie blieb somit bis in die Schlussminuten offen. Doch als die Rot-Weißen mit aller Macht auf den Ausgleich drängten, ergaben sich für Bosporus immer mehr Räume. In der ersten Minute der Nachspielzeit war es dann so weit: Als Schwicheldts Verteidiger bereits weit in die gegnerische Hälfte aufgerückt waren, hatte Tugay Akpunar nach einem Befreiungsschlag die Riesenchance, als er mit zwei weiteren Mitspielern auf Schwicheldts Torwart zulief. Doch statt abzuspielen, lief er am Keeper vorbei und schob zum umjubelten 2:0 ein. Zwar gab sich der Gastgeber nicht auf und hatte in der fast zehnminütigen Nachspielzeit noch Chancen, zu verkürzen. Doch die letzten Hoffnungen zerstörte Bosporus-Stürmer Murat Akkoc mit seinem verwandelten Foulelfmeter, nachdem er von Dennis Palandt gefoult worden war (97.).

„Ich war mir sicher, dass wir gewinnen. Wir sind zwar noch in der Vorbereitung, aber in der Mannschaft steckt sehr viel Potenzial“, lobte Capan. Schwicheldts Trainer Feer zeigte sich nach der Finalniederlage enttäuscht: „Unser Ziel war das Finale, und jetzt konnten wir nicht das i-Tüpfelchen oben draufsetzen.“

Tore: 1:0, 2:0 Akpunay (4., 91.), 3:0 Akkoc (97., Foulelfmeter).

Spiel um Platz 3

VfB Peine - TSV Eixe 5:4 nach Elfmeterschießen (2:2, 2:2). Trotz dreier Trainingseinheiten vor dem Spiel bot der TSV dem Kreisliga-Vizemeister ordentlich Paroli. Früh gingen die Eixer durch ein Eigentor von Kavi Mücahit in Führung (4.). Nach dem Ausgleich von Islam Kaya dauerte es wiederum vier Minuten, ehe Alexios Tsionis davon profitierte, dass VfB-Schlussmann Branco Broschinski eine Flanke fallen ließ: Er brachte den TSV erneut in Führung. Den Ausgleich zum 2:2 erzielte Ferhat Arvis per Lupfer nach einem schönem Zuspiel von Dicle Arvis (36.).

Zugute kam den Eixern mit zunehmender Zeit auch die personelle Überlegenheit, da Peines Innenverteidiger Corbin Doppelhammer nach einem Foul zu lange mit Schiedsrichter Ingo Yazidi diskutierte und innerhalb weniger Sekunden Gelb und Gelb-Rot sah (42.).

Nach der Pause merkte man beiden Teams die Belastungen der vergangenen Spiele und Trainingseinheiten an, sodass das Elfmeterschießen die Konsequenz war. Hier versagten gleich bei drei Eixern die Nerven. Alexios Tsionis, Jannick Walther und Frederic Weise konnten ihren Schuss nicht im Tor unterbringen. Beim VfB verschossen Kavi Mücahit und Ferhat Arvis.

„Ich bin mit dem Spiel in der ersten Halbzeit nicht zufrieden. Wir haben nach der Pause mit zehn Mann besser als mit elf gespielt“, bemängelte VfB-Coach Jan Sgubisch.Eixes Trainer Nils Könnecker zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden: „Ein 2:2 nach 90 Minuten ist top, wenn man bedenkt, dass wir bereits drei Trainingseinheiten hinter uns hatten.“

Tore: 0:1 Eigentor Mücahit (4.), 1:1 I. Kaya (7.), 1:2 Tsionis (11.) 2:2 Ferhat Arvis (36.). Im Elfmeterschießen trafen für den VfB Timo Otte, Kerem Karasahin und Florent Avdyli. Für Eixe waren Clemens Mainusch und Andre Lukatis erfolgreich.

rd

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