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Bosporus: Süleyman Odabasi gibt Trainer-Posten ab

Fußball-Bezirksliga Bosporus: Süleyman Odabasi gibt Trainer-Posten ab

Er hat lange darüber gegrübelt, doch sich dann dazu entschieden, zurückzutreten. Süleyman Odabasi ist nicht mehr Spielertrainer des abstiegsgefährdeten Fußball-Bezirksligisten Bosporus Peine.

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Rücktritt als Spielertrainer: Süleyman Odabasi.

Quelle: Isabell Massel

„Ich habe festgestellt, dass ich aus der Mannschaft nicht mehr so richtig etwas herauskitzeln konnte. Vielleicht kann ein anderer in unserer Situation etwas mehr bewegen“, erläutert Odabasi seine Beweggründe. Gefestigt wurde seine Entscheidung dadurch, „dass mir die Zeit für die Arbeit und meine Familie nicht mehr gereicht hat“. Als Spieler wird er dem Tabellenletzten jedoch weiter zur Verfügung stehen - auch heute in der Gruppe 3 beim PAZ-Cup. „Ich will die Mannschaft schließlich nicht im Stich lassen.“

Der Verein bedauert den Rücktritt des Spielertrainers. „Süleyman ist auf uns zugekommen. Es war überhaupt nicht unser Anliegen, die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden“, betont Ekrem Kocak, der gerade frisch zum Vorsitzenden des SV Bosporus gewählt wurde.

Kocak, der auch Spielertrainer der Peiner Reservemannschaft ist, freut sich daher darüber, dass Odabasi weiter für Bosporus spielen wird. „Auch als Fußballer ist er enorm wertvoll für uns.“ Der Verein sucht derzeit eifrig nach einem Nachfolger. Gespräche haben bereits stattgefunden, einen Nachfolger gibt es aber noch nicht. „Unser oberstes Ziel ist es aber, die Nachfolge-Frage intern zu lösen“, betont Kocak.

Bis dahin werden Torwart Aydin Urfa und Stürmer Murat Akkoc die Mannschaft betreuen - auch heute in der Gruppe 3 bei der Hallen-Fußball-Kreismeisterschaft. Süleyman Odabasi wird mitspielen. Am Heiligabend feierte er seinen 34. Geburtstag und hofft heute auf nachträgliche Geschenke: „Ich würde mir wünschen, dass wir weiterkommen und die PAZ-Cup-Endrunde erreichen. Ich bin überzeugt davon, dass wir die Vorrunde überstehen“, sagt Odabasi.

Trotz der leichten Unruhe durch den Trainer-Rücktritt glaubt auch Ekrem Kocak daran: „Wir haben technisch versierte Spieler. Individuell sind wir sehr stark und wenn wir dann auch noch als Mannschaft harmonieren, ist das Weiterkommen möglich“, sagt der neue Klub-Chef, der sich unter anderem darauf freut, dass auch der Routinier und einstige PAZ-Cup-Sieger Lutz Schabelski heute mitspielen wird.

„Er ist ein hervorragender Hallenfußballer. Er ist ein Genuss, ihm zuzusehen, wenn er den Ball am Fuß hat“, sagt Kocak.

cm

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