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Blitztransfer: Arayici verlässt den VfB Peine

Fußball-Bezirksliga Blitztransfer: Arayici verlässt den VfB Peine

Die offizielle Wechselfrist für Amateur-Fußballer ist seit 16 Tagen verstrichen. Und dennoch hat Fußball-Bezirksligist VfB Peine nun noch überraschend seinen Top-Stürmer der vergangenen Spielzeit verloren. Ersin Arayici hat sich kurzfristig zu einem Wechsel zum Landesliga-Aufsteiger Vahdet Braunschweig entschlossen.

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28 Tore in der Bezirksliga: Ersin Arayici (grün, hier gegen Woltwiesche) wird dem VfB Peine fehlen. Vahdet-Trainer Fatih Özmeraci (rechts) stellte ihn als Neuzugang beim Braunschweiger Landesligisten vor.

Quelle: cb

Im grün-weißen Vahdet-Trikot schüttelt Ersin Arayici seinem neuen Trainer Fatih Özmeraci die Hand. Auf seiner Facebook-Seite im Internet hat der Braunschweiger Verein gestern den Wechsel vermeldet, einige Peiner Kicker gratulierten dem Stürmer. „Ja, es ist richtig, Ersin darf ab sofort für Vahdet spielen. Wir sind enttäuscht, weil er uns schon seine Zusage für die kommende Saison gegeben hatte. Aber darauf ist leider im Amateurbereich kein Verlass mehr“, bedauert VfB-Fußball-Obmann Ulf Gnoyke den Blitztransfer.

Erst vergangene Woche hatte Arayici noch mit einem sehenswerten Fallrückzieher für den VfB im ersten Testspiel der Peiner unter ihrem neuen Trainer Hubert Meyer getroffen. Der VfB verweigerte aufgrund der verpassten Wechselfrist zwar die Freigabe, spielen können wird der pfeilschnelle und quirlige Angreifer vermutlich trotzdem gleich für den Landesliga-Aufsteiger. „Vahdet will ihn wohl zum Vertragsamateur machen“, erläutert Gnoyke. Mindestens 250 Euro muss der Klub in diesem Fall monatlich seinem Offensiv-Zugang zahlen und Sozialversicherungsbeiträge abführen.

Ersin Arayici ist die Entscheidung, den VfB nach einem Jahr wieder zu verlassen, schwer gefallen. „Ich habe schließlich viele Freunde beim VfB. Aber ich möchte in Braunschweig studieren und dort auch wohnen. Deshalb ist Vahdet für mich ein guter Verein, ich habe es nicht so weit zum Training“, begründet der 21-Jährige, der vor kurzem sein Fachabitur meisterte. Für Vahdet habe er sich auch entschieden, „weil ich mit Tolga Özcan oder Mehmet Tozlu schon bei Eintracht Braunschweig in der U23 gespielt habe“. Dem Aufsteiger traut er eine Überraschung in der Landesliga zu. „Die Mannschaft hat die Klasse, um sogar oben mitzuspielen.“

Das werde auch seinem Ex-Klub VfB gelingen, ist sich der Peiner sicher. „Der VfB hat schließlich auch ohne mich noch richtig gute Leute“, betont Arayici. Trotzdem: Trainer Hubert Meyer bedauert den Weggang. „Der Zeitpunkt ist eine Katastrophe für uns. Ersin hat super Qualitäten und war in meinen Planungen fest verankert. Das muss ich erst mal sacken lassen.“

cm

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